Die Mutter aller Jeansproduzenten hat mich nun also auch in den Bann gezogen. Spät, aber doch. Außenseiter, Querköpfe, Rebellen und Subkulturen fühlten sich seit jeher von der Marke angesprochen und prägten sie. Schicksal oder Zufall, dass nun auch ich mich angezogen fühle?

Fakt ist jedenfalls, dass Musik immer ein wesentlicher und entscheidender Faktor für Levi’s gewesen ist. Das Label holte sich stets Inspiration auf den Rockbühnen und die Künstler selbst machten die Klamotten straßentauglich und das Label letztendlich auch groß.

Speziell die Sechziger und Siebziger waren in dieser Hinsicht ein entscheidendes Zeitalter. Mit der bevorstehenden Fall/Winter 2017 Kollektion reist Levi’s zurück zu seinen Wurzeln in genau diese prägenden Jahre. Nachfolgend ein kleiner Ausschnitt zum Eintauchen in die neue alte Produktreihe.

(pics: © Levi’s®)

Heute lud Heineken zum Afterwork ein. Das Wetter war herrlich, die Location hieß Kleinod Sonnendeck. Sagte mir bis dato nichts. Ich hatte nur eine Vermutung anhand der Adresse. Petersplatz 7. Letzten Sommer fragte ich mich spazierend am Graben, von welchem Gebäudedach hier Beats kommen. Nun weiß ich Bescheid.

Und auch darüber, dass mich diese ziemlich nette Location nie wieder sehen wird. Zurückzuführen auf den Kulturschock, den ich dem ansässigen Snobtum zu verdanken habe. Ein dort Champagner trinkendes und Austern fressendes Volk, dessen Nasenspitzen über den Dächern Wiens sogar den 136 Meter hohen Stephansdom überragen.

Zum anderen hat es Heineken scheinbar notwendig, gratis Bier für geladene Gäste mit Wasser zu strecken. Lass ich mal so dahingestellt, denn in erster Linie hoffe ich, dass die Schickeria des ersten Bezirkes nie wieder nach einem Feuerzug gefragt wird. Sodass ihr Weltbild und die dabei verzogenen Silikonlippen schnell wieder zurechtgerückt werden.

Letztes Wochenende verbrachte ich wie vor einiger Zeit angekündigt in Amsterdam. Grund für den Trip: Sensation. Ein EDM Event in der Amsterdam Arena. Angetreten sind wir die Reise zu fünft, nach Hause gekommen sind wir ebenfalls zu fünft. Jeder hat das Wochenende somit überlebt. Soviel vorweggenommen.

Nein. Klingt alles viel dramatischer als es war. Nicht einmal Grünzeug wurde konsumiert. Weder in Tüten-, noch in Keksform. Letzteres hätte mich schon gereizt, nur am Freitag kam mir ein übermäßiger Biergenuss in den Weg, danach wäre ich vermutlich gestorben und Samstag wollte ich meine Konzertfähigkeit nicht auf das Spiel setzen. Sonntag war nur Heimreise.

Alles in allem ein lustiger Trip. Sensation war gut, Axwell Ingrosso, einen betrunkenen Hardwell und Tiesto als unangekündigten Special Guest erlebt. Nette Show und ausnahmsweise mal ganz in weiß. Auch die Stadt mit ihren Kanälen, schmalen, schiefen Häusern und Schaufenstern hat ihren Charme. Und gehaust haben wir in einer Jugendherberge. Wie einst auf Sommersportwoche.

Kürzlich habe ich mir einen Kindheitstraum erfüllt. Am Traunsee. In Gmunden. Schluss jetzt. Mehr verrate ich nicht. Kindheitstraumtechnisch wohlgemerkt. Durchaus aber zum Wochenende am Traunsee. Zu zweit und eine Auszeit, wie sie im Buche steht. Erholsam, wunderschön und einfach unbeschwert.

Viel zu schnell verging das Wochenende. Was bleibt, sind schöne Fotos, die ich euch hier übrigens vorenthalte, Ohrwürmer im Kopf und damit verbunden Erinnerungen an perfekte Momente. Musikalisch lass ich euch aber teilhaben. Me And My Girlfriend, Safari, Greyhound und Insane In The Brain heißen die Meisterstücke.

Bis zu diesem Beitrag ging ich auf melodische Erinnerungen so gut wie immer nur am Ende eines Jahres ein. Hier und heute ändert sich das nachhaltig. Zurückzuführen auf Ideenengpässe wird’s gelegentlich Monats- oder eben Urlaubsplaylists geben. Musik ist doch etwas Schönes.




Die Milch macht’s. Oder doch nicht? Lange Zeit galt Milch als eine Art Wundermittel. Ein Inbegriff der Gesundheit. Mittlerweile scheiden sich da aber die Geister und gewiss lässt sich darüber streiten, ob Kuhmilch für uns Menschen denn nun gesund oder ungesund sei.

Mir persönlich gehen Diskussionen dieser Art am Allerwertesten vorbei und ich folge bei Lebensmitteln nach wie vor den Bedürfnissen meines Geschmacks. Eines dieser Bedürfnisse ist braun, nennt sich Schokolade und wird bekanntermaßen aus Kakao gewonnen.

Kakao kann auch getrunken werden und idealerweise macht man das mit Milch. Und da wären wir nun. Bei meiner Lieblingskakaomilch. Bei dieser mit der lustigen Kuh auf der Verpackung. Es handelt sich wahrhaftig um Sucht und jeder halbe Liter wird wird in einem Zug weggeext.