Am 17. März feierten die Iren ihren St. Patrick’s Day. Der Rest der Welt feierte das Erscheinen des neunten Studioalbums von Rick Ross. Rather You Than Me. Ein Meisterwerk. Ich bin immer noch am Feiern und ein Ende des Festes ist schwer absehbar.

Mit der Platte läutet Rick Ross eine neue Ära ein. Nach dem Ende seiner Zusammenarbeit mit Def Jam Recordings handelt es sich bei Rather You Than Me um das erste gemeinsame Baby mit dem Label Epic Records.

Auf 14 kraftvollen Tracks wird derbe drauf losgerappt und wie es sich für ein anständiges Hip-Hop Album gehört, wird auch null Rücksicht auf die Gürtellinie genommen. Schwer vorstellbar, dass William Roberts, so der bürgerliche Name, ursprünglich Recht studierte.

Mit an Bord sind Größen wie Meek Mill, Nas, Gucci Mane und jetzt kommt’s, Mr. Brainwash. Ihr lest richtig. Der Street Art Künstler. Mit der Gestaltung des Covers verwandelt er dieses musikalische Meisterwerk in ein audiovisuelles. Mein Resümee: Rick Ross. Boss.

Seit zwei Tagen darf ich mich überglücklich schätzen. Aus einer ganz besonderen Perspektive. Aus jener des Arbeitnehmers. Auslöser für diese Glückseligkeit? Unser neuer Firmenstandort. Quasi auf der gegenüberliegenden Straßenseite strahlen unsere brandneuen Büros in einem nicht mal ansatzweise mit der Vergangenheit vergleichbaren Glanz.

Und dem will man(n) logischerweise um nichts nachstehen. Ein neues Schuhwerk muss her. Um die positiven Vibes auf das maximale und nahezu undenkbare Level zu heben. PUMA Clyde. Klassisch im schwarzen Leder und in Anlehnung an meinen ersten richtigen Job. Als PUMA Praktikant versorgte ich neue PUMA Stores mit dem Interieur.

Zur Portion Nostalgie am linken und rechten unteren Ende meines Körpers trägt der obere Teil dasselbe Material. Statt Bändern eben mit Reißverschluss und als Einteiler darf meine Lederjacke am täglichen Weg in die Arbeit nicht fehlen. Denn noch benötigt die Sonnenstrahlung etwas Starthilfe. Temperaturbedingt. Es wird. Daher auch die Brille.

(pics: puma.com, ray-ban.com, zalando.at)

Heute ist Samstag. Wochenende. Wenig bis nichts tun. Den Großteil der freien Zeit am Sofa abhängen. Abschalten können. Für den totalen Wohlfühlfaktor fehlt hier nur noch ein wichtiges Element: Die passende Kleidung. Und da wären wir auch schon beim Thema. Der heutige Samstagsbeitrag steht ganz im Zeichen meiner heißgeliebten Jogginghose.

Den Sager eines grauzotteligen, sonnenbrillentragenden Modezaren lasse ich hier mal ungesagt und dahingestellt. Denn auch der liebe Karl hat es Jahre nach diesem berühmten Zitat eingesehen und die schlabbernden Baumwollteile mit in eine seiner Kollektionen aufgenommen. Somit lieben wir sie wohl alle. Bekennend oder insgeheim.

Klarerweise zähle ich mich zur erstgenannten Spezies. Tagtäglich freue ich mich auf das Gefühl, nach der Arbeit endlich in das bequemste Kleidungsstück der Welt schlüpfen zu können. Mittlerweile hat die Jogginghose einen derartigen Popularitätsgrad erreicht, dass ihr ein eigener Tag gewidmet wurde. Für mich aber nebensächlich, ich zelebriere sie ohnehin täglich.

Kreiert für den Schutz im dichten Dschungel. Das Tigerstripe Camouflage Muster. Das erste Mal zum Vorschein kam es im Dschungel Vietnams. Während des Vietnam Krieges. Ein sehr trauriger Hintergrund. Zum Glück weit in der Vergangenheit.

Der Name verrät es uns. Die Ableitung der Form der schwarzen Streifen innerhalb des Musters stammt vom Fell des Tigers. Die mehrseitigen Variationen verschiedenartiger Grün- und Brauntöne entspringen hingegen eher der botanischen Umgebung.

Ich, der maximal Schutz im Großstadtdschungel benötigt, finde mehr und mehr Gefallen an dieser Tigertarnung. Lange Zeit konnte ich mich nicht so recht damit anfreunden. Mittlerweile steht das Tiger Camo längst auf Platz zwei meiner Tarnmuster Favoritenliste.

Auch Carhartt ist auf den Tigergeschmack gekommen. So finden sich einige Teile im Tigerstripe Camo Design im Military Program der diesjährigen Frühjahrs- und Sommerkollektion wieder. Von Shirts, Hemden und Jacken über Taschen bis hin zu Hüten sollte für jeden etwas dabei sein.

(pics: carhartt-wip.com)

Ich darf mir auf die Schulter klopfen. Aber nur ein wenig. Eigenlob soll bekanntlich stinken. Und irgendwie grenzt es fast an Perversität. Da bin ich eine Woche lang überdurchschnittlich fleißig und stolz auf mich. Fünf durchgehende Monate davor aber standen gänzlich im Zeichen der Faulheit. Wovon ich hier eigentlich spreche? Von BSNSTL.

Um nicht weiter in Rätseln zu schreiben: Seit knapp mehr als einem Jahr läuft parallel zu besenstil meine englische Seite. GangBAAANG nannte ich das gute Stück, entschied mich vor einigen Tagen jedoch kurzerhand für eine Umbenennung. GangBAAANG passt nicht zu besenstil und besenstil.com erschien mir nicht international genug.

Aber die Lösung lag nah und so beschloss ich schlicht und ergreifend einen Selbstlaut Verzicht. Was übrig blieb, nennt sich nun bsnstl.com und ist seit wenigen Tagen wieder up to date mit besenstil.at. Heißt soviel wie, dass die Vernachlässigung ein Ende hat und ich einen Rückstand von 44 Beiträgen egalisiert habe. Daher dieses anfängliche Lob. Kreis geschlossen.