Das muss nicht nur Liebe sein, es ist Liebe. Wahre Liebe. Nahezu keine Schulwoche verging, wo der damals noch kleine David nicht mindestens einmal in einem Jersey aufkreuzte. Den Einfluss aus Hip-Hop konnte mir nie abgesprochen werden. Und sportlich war ich grundsätzlich immer schon. Ich bin geprägt. Für mein Leben.

Denn heute steht ein Dreier vor meinem Alter und mein Kleiderschrank ist getreten voll mit bunten Trikots meiner Lieblingsteams und Lieblingsspielern aus Übersee. NFL, NBA und seit kurzem hab ich auch wieder in Sachen Baseball zugeschlagen. Gleich doppelt, soll bekanntlich besser halten. Und gönnen tut man sich doch gerne.

Dez Bryant (Dallas Cowboys), Odell Beckham Jr. (New York Giants), Julian Edelman (New England Patriots), New York Mets, Chicago White Sox und Dennis Rodman (Los Angeles Lakers). Große Athleten, coole Typen, noch coolere Shirts. Meinem Lifestyle bleib ich treu. Und sollte ich eines Tages mit Stock durch die Straßen ziehen, nicht ohne Jersey.

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(pics: nflshop.com, shoplakersonline.com, taass.com)

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Tatsache ist, der Sommer hat uns schon mal mehr verwöhnt. Tatsache ist aber auch, es war schon mal schlimmer. Vor allem steht daher fest: Wir nehmen es so hin, geben uns zufrieden. Denn täten wir das nicht, würde es nichts ändern. Weise, weise. Und wer wird denn hier bitte jammern!?

Wir bleiben am Himmel. Heißt selber Schauplatz, jedoch neues Thema: Jetfliegen steht heute am Programm. Ein Traum, der von mir seit frühester Kindheit geträumt und ein Leben lang nicht erlöschen wird.

Zum Pilotenschein hat es bis dato nicht gereicht, meine Inspiration leidet darunter aber keineswegs. Ich darf euch somit mein neuestes Hirngespinst in Sachen Outfits vorstellen: Den Jetpilotenstyle.

Noch nicht erprobt, aber sobald das Paket mit meinem neuen Jordan 1 Ultra High eingetrudelt ist, bin ich flugbereit. Zwar nur auf der Straße, in Kombi mit meiner militärisch und pilotentechnisch angehauchten Cargo von G-Star, einem ebenfalls olivgrünen Shirt und meiner Mudmaster werd ich auch dort im Überschall fliegen.

(pics: gshock.com, kickz.com, zalando.at)

(pics: gshock.com, kickz.com, zalando.at)

Der Anti Blog. Was hat es damit auf sich, eine Frage, die mir des öfteren schon gestellt wurde. Bin ich gegen Blogs? Bin ich gegen Blogger? Ist es auf mich bezogen? Halte ich mich für einen unfähigen Blogger? Oder bin ich tatsächlich ein unfähiger Blogger?

Letztere beiden Punkte schließe ich definitiv aus. Danke an mein Ego. Und an das positive Echo eurerseits. I love you. Viel mehr beziehe ich meinen Slogan auf diesen Mainstream mit all seinen Selbstdarstellern, Swag-Lords, Werbeschlampen, Hipsters, Blendern, Wannabe-Celebs, Clean-Eaters, Weltverbesserern und und und.

Ich distanziere mich. Entwickle mich. Zieh mein eigenes Ding durch. Blogs zu lesen gehört längst der Vergangenheit an. Portale wie Bloglovin’ haben sich erübrigt. In diversen Verzeichnissen scheine ich nicht mehr auf. Ich will nicht dazugehören. Diese Community kotzt mich an. Mit all ihrem Fake-Shit. Was bleibt: Die Liebe am Schreiben.

thuglife

Von Rap ging’s über Falco zurück in die Welt der elektronischen Tanzmusik. Ein klangtechnisches Chaos? Fehlanzeige! Willkommen in meinem Musikgeschmack. Ebenfalls willkommen darf ich heute the one and only Steve Aoki heißen. Dem in Miami geborenen und in Japan verwurzelten DJ und Producer ist der heutige Beitrag gewidmet. Und seinem jüngsten Baby: Neon Future Odyssey.

Sein an der Zahl siebentes Album feierte im Oktober 2015 die große Release Party, der Aufwand dahinter dürfte vergleichsweise eher beschränkt gewesen sein. Neon Future Odyssey vereint nämlich die beiden Erfolgsalben Neon Future I und Neon Future II. Und ein paar zusätzliche Tracks draufgehauen. In Summe 28, die perfekt in mein Portfolio passen: Progressive House der härteren Sorte.

Bedauerlicherweise finden legendäre Bühnenaktionen wie der noch harmlose und zum Markenzeichen geworden Tortenwurf in Richtung Publikum auf Neon Future Odyssey keinen Platz, Features wie will.i.am, Kid Ink, Linkin Park, Snoop Lion oder Headhunterz machen diese visuelle Absenz aber problemlos weg. Von den Steve Aoki Beats sprech ich erst gar nicht. Crazy.



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Wir wollen das Böse,
das unendlich Böse.
Lieben auch die Angst
solang sie uns nicht trifft.
Wir wollen die Vernichtung,
exzentrische Verdichtung.
Des seichten dümmlich Süßen
mögen unsere Nachbarn nicht.
Wer hilft dabei?
Wer steht uns bei?
Wer hält den Tanz uns frei?
Dance Mephisto, dance Mephisto.
Wenn dich erst der Teufel packt,
so bist du ausgeliefert nackt.
Dance Mephisto, dance Mephisto.
Tanz für uns und tu als wär dabei
nichts dabei.
Halt den Tanz für uns frei.
Dunkelbrauner Gürtel und
dunkelbraune Schuh.
Am Rücken wohlgeschnürt
das strenge Hemd dazu.
Dann erklingen auf und nieder
alte Weisen wieder.
Jede Halle unserer Anstalt
erhellt durch unsere Lieder.
Wer hilft dabei?
Wer steht uns bei?
Wer hält den Tanz uns frei?
Dance Mephisto, dance Mephisto.
Wenn dich erst deren Teufel packt,
so bist du ausgeliefert nackt.
Dance Mephisto, dance Mephisto.
Hit them with your rhythm stick.
Vollstrecke deinen Psychotrick.
Dance Mephisto, dance Mephisto.
Nimm die Tänzerin im Takt
bis es in den Speakern knackt.
Dance Mephisto, dance Mephisto.
Schlag mit deinem Pferdefuß.
Go on with your Bühnenshow.
Halt den Tanz für uns frei.