In Kürze steht uns wieder eine Länderspielpause bevor. Diese Gelegenheit möchte ich nutzen, um auf eine sehr ernste Thematik einzugehen. Viel zu viel läuft nämlich falsch auf unserer korrupten Welt. So auch bei Großveranstaltungen wie Weltmeisterschaften, Europameisterschaften und Olympischen Spielen.

Beispiel Brasilien: WM 2014. Olympische Spiele 2016. Milliarden wurden verpulvert, um Stadien und Infrastruktur zu errichten. Nur Monate später vegetiert alles dahin. Milliarden in ein armes Land gesteckt, null armen Menschen damit geholfen.

Missstände, die sich fast im Zweijahresrhythmus wiederholen. Aber ich bin raus. Ich boykottiere mittlerweile alles, was auch nur irgendwie damit in Verbindung steht. Nationalmannschaften, Länderspiele, ganz egal. Denn irgendwer muss ein Zeichen setzen. Auch wenn’s nur ich bin. Und es kein Schwein interessiert.

Es passierte neulich an einem Feierabend während ich das Bürogebäude verließ. Smartphone in der Hand, Kopfhörer in den Ohren, Daumen am Play-Button. Musik kam keine. Stattdessen hob mein Telefon ab. Das Kabel der Kopfhörer verhängte sich an der Türschnalle. Und das Display küsste einen Pflasterstein.

Kein zärtlicher Kuss. Das Resultat: Tausende Splitter und Display komplett im Arsch. Ich ebenso. Gewiss ein First-World-Problem. Aber wer kann heutzutage noch ohne Smartphone? Ich nicht. Und schon gar nicht kann ich mir jederzeit ein neues Handy leisten. Aber Ende gut, alles gut. Und Display gut. Es konnte ausgetauscht werden. Binnen 30 Minuten.

Nun weiß ich endlich, wieso diese kleinen Handyshops überleben können. Zu den Stammkunden werde ich hingegen nie zählen. Aus Fehlern lerne ich auch weiterhin und sorgte vor: Meine beiden Smartphones (inklusive Firmenhandy) tragen nun Nike Sohlen. Air Force 1 und Cortez. Robust und gewöhnungsbedürftig bis hässlich, aber zweckdienlich. Und nachhaltig. Die Hüllen bestehen aus recycelten Schuhsohlen.

Bald ist es ein halbes Jahr her. Mein Rückzug aus Instagram. Ein Schritt, der damals bitter notwendig und längst überfällig war. Eine oberflächliche Pseudogesellschaft, die sich selbst so sehr verarscht wie ihre Fanboys und Fangirls.

Durchaus hat(te) Instagram auch seine Daseinsberechtigung. Fotos teilte ich gerne. Niemals von meinem Gesicht. Ich bin nicht wie die. Hingegen postete ich Street Art. Beispielsweise. Direkt von den Wänden Wiens. Und ganz ohne Fake.

Das nicht zu vermeidende Ende meiner Instagram Ära hinderte mich aber in keiner Weise daran, weiterhin Bilder zu schießen und Kunstwerke der Straßen festzuhalten. Und zu teilen. Denn auch dazu benötige ich kein verlogenes Netzwerk.

Ich habe mein eigenes Portal. Da, wo ich im Viertagesrhythmus Beiträge für euch schreibe und da, wo ich ich bin und mich für niemanden und kein Geld der Welt verbiege. Und genau da werde ich nun regelmäßig meine visuellen Impressionen veröffentlichen.

Elf Jahre lang hatte ich einen Dorn im Auge. Einen dreistreifigen Dorn. Aber das hat nun ein Ende. Ab der Saison 2017/18, die in wenigen Wochen am 20. Oktober startet, wird die NBA von Nike hauptgesponsert. Von da an ziert der Swoosh die Trikots und Trainingsanzüge aller Spieler.

Der Vertrag gilt acht Jahre lang und vor drei Tagen wurden endlich auch die offiziellen Jerseys präsentiert. Für das Fan-Volk hat sich Nike etwas ganz besonderes ausgedacht. Die NikeConnect Technologie. Diese bringt uns näher an das Spiel als je zuvor.

Mithilfe einer App und der Berührung zwischen Smartphone und Etikett am Jersey gewährt uns Nike direkten Zugang zu exklusiven Informationen über Spieler und Teams und besonderen Angeboten. Ob genial oder überflüssig, lass ich euch mal selbst bewerten.


Blau muss es sein. Hellblau besser gesagt. Und ganz genau genommen Carolina Blue beziehungsweise University Blue. Neu muss es nicht sein. Und teuer auch nicht. Was hier für euch komisch klingt, bezieht sich zum einen auf mein(e) Lieblingscollegeteam(farbe) und zum anderen auf neue alte Erkenntnisse.

Nebenbei erwähnt (da ihr mit ziemlicher Sicherheit bereits auf die nachfolgenden Bilder geschielt habt und wenn nicht, habt ihr es spätestens jetzt getan): Nein, ich spiele nicht Basketball. Ich schau nur so aus. Wegen meiner Größe und meines Kleidungsstils. Futter für so manche Anmache, die bei mir stets zu umgehenden Abmärschen führte.

Zurück zum Wesentlichen: Fan der North Carolina Tar Heels bin ich seit eh und je. Football und Basketball. Zu meiner Garderobe zählt seit kurzem auch ein North Carolina Basketballjersey. Erstanden auf eBay. Gebraucht und für wenige Euros. Geduldig muss man sein. Ich mag eBay. Und Vintage. Used sieht cooler aus als neu. Muss nur mal gut gewaschen werden.