Jahreswechsel wichtig oder unwichtig, meine Tradition werd ich hier dennoch aufrechterhalten und das vergangene Jahr musikalisch revue passieren lassen. Etwas später als in den Jahren zuvor, wohl zurückzuführen auf meine geänderte Neujahrssichtweise, findet ihr nachfolgend in gewohnter Manier eine Auswahl meiner Lieblingstracks der letzten zwölf Monate.

Diesmal aber beschränkt sich das Spiel auf ein einziges Musikgenre: EDM. Meine persönliche Hörtendenz geht mehr und mehr in Richtung Rap und um meine zweite Liebe, die elektronische Musik, nicht vollkommen zu benachteiligen oder womöglich bald aussterben zu lassen, wird sie hier und heute in ihrem vollen Glanz zelebriert. Mit euch.

Diese Songs sind an Erinnerungen geknüpft. Erinnerungen an gute Momente und spezielle Gefühlslagen. Allesamt aus 2016 und hauptsächlich aus der ersten Jahreshälfte bis in den Sommer rein. Ab dann ging es für mich back to the roots. Zurück zum guten alten Rap. Aber jetzt ist EDM angesagt. Play drücken und abtauchen in die Beats meines 2016.





Vom Jahreswechsel halte ich nicht viel. Eine Tagesfolge wie jede andere. Ebenso wenig halte ich von Neujahrsvorsätzen. Ziele setze ich mir permanent. Am ersten Werktag des neuen Jahres, sprich heute, erreichten mich allerdings schon zwei Verkehrsstrafen. Und das ohne ein eigenes Auto zu besitzen. Wie das geht? Auto der Eltern und Firmenauto. Somit musste ich doch ein an 2017 gebundenes Ziel fixieren.

Dieses lautet keine weiteren Strafmandate. Meine nicht ganz mit dem Gesetz einhergehenden Fahrkünste werde ich daher von nun an in spielerischer Art und Weise ausleben müssen. Hat auch was und Lego schafft dem Kleinkind in mir Abhilfe: The Joker Notorious Lowrider heißt das Vehikel und steht seit kurzem in den Regalen der Spielwarenhändler.

Passend als Dekorationselement für meine neue Wohnung, beinhaltet der aus dem Lego Batman Movie stammende Baukasten nicht nur den grünhaarigen Schurken samt fahrbarem und springendem Untersatz, sondern auch Frauenpower in Form von Harley Quinn und Batgirl. Darüber hinaus hab ich mit Cypress Hill den passenden Sound herausgesucht.


Die Ereignisse überschlagen sich. Am Dienstag durfte ich nach fast dreimonatiger Wartezeit endlich die Schlüssel für meine neue Wohnung in Empfang nehmen. Die Freude war groß, wenn auch überschattet von der Erkenntnis, wohl neu ausmalen zu müssen. Und heute Abend schließlich die Schlüsselrückgabe meiner bisherigen Bleibe. Vier Jahre WG sind Geschichte. Irgendwie bin ich traurig.

Eine neue Ära hat somit begonnen. Tschüss Transdanubien, es war mir eine Ehre. Die Sehnsucht nach dir wird sich trotzdem sehr in Grenzen halten. Im richtigen Wien angekommen, sitz ich nun versunken im Chaos zwischen Umzugskartons, Möbel und jeder Menge Farbe. Weißer Farbe. Überall. Nie wieder werde ich auch nur einen Quadratmeter Wand self-made ausmalen. Never ever.

Den Blick hinter die Tür erspar ich euch, chaosbedingt natürlich, der Blick vor die Tür sei euch vergönnt. Und mir, da er Ordnung und vor allem Hoffnung ausstrahlt. Hoffnung auf ein bald nahendes Ende, dass bald auch innerhalb meines neuen Reiches alles so geregelt liegt und steht, wie die Fußmatte. Aber es wird. Großen Anteil daran haben Schwester und Papa. Danke. Und das Beste kommt zum Schluss: Lieber Mark, danke für die letzten vier Jahre!

batman-tuermatte-fussmatte

Heiligabend ist zwar schon Vergangenheit, aber trotzdem nochmals fröhliche Weihnachtswünsche von meiner Seite. Die Feiertage laufen ja noch. Ich zwar weniger, da ich den Großteil meiner Zeit ziemlich verschnupft, geschwächt und somit waagrecht im Bett verbring, doch gejammert wird hier nicht. Dafür aber geschrieben. Ziemlich farbenfroh sogar.

Und den Anfang macht die Farbe der Hoffnung. Grün heißt diese bekanntlich und darf heute als Smaragdgrün in Form einer wattierten und glänzenden Oversize-Pilotenjacke ran. Diese hat es mir ziemlich angetan, gibt’s bei H&M und jetzt kommt der Clou, es ist ein Damenmodell. Shit. Schont zumindest meine Geldbörse, die ohnehin schon sehr an meinem Umzug leidet. Es sei denn, in der Übergröße haben auch große Männer Platz.

Da sich der Wiener Winter schneetechnisch nicht von seiner besten Seite zeigt, verzichten wir auf Boots und werfen uns wie im Rest des Jahres weiterhin in Sneakers. Und zwar in den gelb-violetten Converse Weapon aus den Achtzigern, seines Zeichens Schuhwerk des legendären Magic Johnson. Die Teamfarben der Lakers verleihen dem Outfit um die smaragdgrüne Jacke gleich noch mehr Flash. Wirkt angeblich anti-winterdepressiv.

(pics: amazon.de, hm.com)

(pics: amazon.de, hm.com)

Einige von euch haben es bestimmt mitbekommen, auf meinem Blog hat sich über die letzten drei bis vier Monate das System der Blockabfertigung eingeschlichen. Beiträge erscheinen aktuell nicht wie gewohnt im viertägigen Rhythmus. Vielmehr kehrt für zwei Wochen Flaute ein, ehe ein Block mit allen nachzuholenden Beiträgen folgt. Rückversehen mit dem ursprünglich vorgesehenen Datum. Datumsgefaked also.

Für die treuen und nebenbei ungeduldigen Leser unter euch mag das mitunter mühsam sein. Oft deuten längere Phasen des Stillstands auch auf die sinkende Motivation eines Bloggers und das nahende Ende dessen Webseite hin. Aber ich kann euch beruhigen. In Bälde herrscht hier wieder Normalbetrieb und meine Nachholarbeit stellt ja quasi den Beweis dafür dar, dass hier keine Blogabfertigung eintritt. Achtung Wortspiel.

Vor einiger Zeit hab ich es schon mal kurz anklingen lassen: Ich ziehe um. Wohnungswechsel zum Jahreswechsel sozusagen und nun wisst ihr den Grund für diese wiederkehrenden und bald endenden Flauten. Full-Time-Job, Wohnungssuche, Wohnung ausräumen, neue Wohnung planen, Umzug organisieren und der ganze Rest kosten eben doch auch Zeit. Und weil Weihnachten vor der Tür steht, gibt’s jetzt Run-DMC.