Den heutigen Beitrag widme ich einem Weltstar. Einem Weltstar aus Österreich. Einem Weltstar aus Wien. Falco.

Zum ersten Mal hörte ich den Namen im Feber 1998. In den Nachrichten wurde über einen tragischen Autounfall in der Dominikanischen Republik berichtet. Falco war ums Leben gekommen. Ich war damals noch sehr jung.

Die Zeit verging und ich bekam mehr und mehr von seinen musikalischen Hinterlassenschaften mit. Einige Songs gefielen mir auf Anhieb, mit einigen konnte ich anfangs eher wenig anfangen. Wie eben mit Rock Me Amadeus. Komisch, denn gerade das war jener Hit, mit dem er in den Staaten bis an die Spitze der Charts kletterte. Bis heute ist es der einzig deutschsprachige Song, der jemals in den USA ganz oben stand. Respekt. Für mich unantastbar.

Die Musikrichtung selbst lässt sich schwer einordnen. Falco’s Songs haben Rap-Aspekte, er wird als Pionier im deutschsprachigen Rap bezeichnet. Aber am ehesten fällt es in die Kategorie Pop. Obwohl sich Elemente aus der neuen deutschen Welle, aus Funk und Dancefloor ebenfalls nicht verleugnen lassen. Wie auch immer.

Er beschrieb sich ja selbst als „untypisch ganz und gar“. Seine Texte waren zynisch, kritisch, humorvoll. Auch unheimlich. Seine Sprache, wienerisch, englisch und hochdeutsch vermischt. Seine Art, arrogant und provokant.

Falco. Ein ganz Großer. Danke Hans Hölzel.

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