Die Formel 1 verfolge ich am Rande. Ich bekomme regelmäßig mit, wer das aktuelle Rennen gewonnen hat und wer letztendlich den WM-Titel einfährt. Das war’s dann aber auch schon. Rennen sehe ich mir so gut wie nie an.

Als dann der Film Rush über unsere österreichische Rennfahrerlegende Niki Lauda rauskam, dachte ich mir nur, was denn dieser blonde Typ mit dabei macht. Mein erster Verdacht, Hollywood will hier nur etwas Pepp reinbringen und hat ihn frei erfunden.

Seltsamerweise bin ich trotzdem im Kino gelandet. Und vorweg genommen, der Film hat mich sehr berührt und auch belehrt. Dieser blonde Schönling war nämlich gar kein frei erfundener Charakter, sondern James Hunt. Seines Zeichens der größ-te Konkurrent in Laudas Anfangszeiten als Formel 1 Fahrer. Und sein Erzfeind. So bekommt man es zumindest im ersten Teil des Filmes vermittelt. Je länger der Streifen andauert, desto eher entpuppt sich das Verhältnis zwischen den beiden aber als Hassliebe bis hin zu Freundschaft. Spätestens als James einen Reporter niederschlägt, wird einem das klar.

Das Drehbuch ist an Dramatik kaum zu überbieten. Eigentlich die Geschichte, denn es hat ja tatsächlich alles so stattgefunden. Außer die Rivalität zwischen den beiden Legenden. Diese wird laut Niki Lauda etwas übertrieben dargestellt. Also eben doch ein bisschen Hollywood.

Immer wieder zum Lachen brachte mich übrigens der Name „Ratte“, wie Niki von James genannt wurde. Wahrscheinlich fand ich es deswegen so witzig, weil es einfach nur zutreffend ist. Sorry Herr Lauda ;)

(pic: © AP/Nuck Ut)

(pic: © AP/Nuck Ut)

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