Ein traditionelles Weinlokal hat vor einiger Zeit seine Speisekarte voll und ganz dem Burger gewidmet. Somit verschlug es mich letzte Woche in die Franzensgasse zur Weinschenke.

Beim Betreten kam mir sofort der Duft von gegrillten Rindfleisch entgegen. Herrlich. Mein Hungergefühl stieg ins Unermessliche. Neun kreative Burger auf der Speisekarte, einer davon heißt „Der wilde Kerl“. Den musste ich haben. 150 Gramm Rindfleisch mit zweierlei Cheddar, BBQ-Sauce, Speck, Jalapeños, rote Zwiebel, Tomate und Spiegelei. Dazu wählte ich Pommes mit Haus-Ketchup.

Nun folgt ein kleines Zahlenspiel: Bestellen durfte ich nach 20 Minuten. Das tat ich in der Hoffnung, dass die Wartezeit auf mein Essen nicht ganz so lange sein wird. Tatsächlich wartete ich dreimal so lange darauf. Eine ganze Stunde. Nach fast eineinhalb Stunden konnte ich also essen. Ein absolutes No-Go.

Und dann war da noch dieses Trio, das kurz bevor mein Burger serviert wurde, endlich serviert wurde, zu musizieren begann. Alles schön und gut, wäre ich als leidenschaftlicher Burger-mit-der-Hand-Esser nur nicht während dem Essen bedrängt worden, Münzen für eine Spende aus der Tasche zu holen. Zu allem Überdruss begann ein Musikant auch noch direkt neben mir zu rauchen. Und nein, ich war immer noch nicht fertig mit dem Essen. AAAAAAAAAAAAAAAAHHH!!!

Tja, leider gibt’s solche Tage. Da passt einfach alles zusammen. Hoffe die Weinschenke nutzt ihre zweite Chance. Falls ich wieder kommen sollte.

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