Am Dienstag gab’s ein Highlight im Rahmen des Filmfestivals am Rathausplatz. Falco live auf der Wiener Donauinsel. Das legendäre Regenkonzert aus 1993 vor über 100.000 Zuschauern. Damals wohlgemerkt. Für mich war das ein Anlass, endlich mal nicht nur aufgrund des Essens dort hinzugehen.

Hunger hatte ich trotzdem. Leider. Somit blieb es mir nicht erspart, mich in dieser Menschenunmenge (vielleicht waren es auch diesmal über 100.000?) irgendwo anzustellen, ewig zu warten und dann noch auf einen schnellen Essplatz zu hoffen, ohne dass inmitten der Drängelei mein Teller inklusive Essen draufgeht. Und aufgrund der von Jahr zu Jahr schrumpfenden Portionen blühte mir dieses Schicksal gleich zweimal.

Aber nun wieder zurück. Schließlich sollte es doch hier um Falco gehen und für diese mittlerweile untragbare Massenabfertigung kann der Gute wahrlich nichts. Das Spektakel begann mit einem meiner Meinung nach unnötigen Vorprogramm mit einem noch unnötigeren Falco-Double. Der Meister auf der Leinwand ließ mich das alles hingegen schnell wieder verdrängen und bescherte mir doch noch einen schönen Tagesausklang.

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