Ab heute ist er bereits wieder Geschichte, der Olympus Photography Playground. Bis gestern konnte man sich für einen Monat lang auf dem interaktiven Spielplatz in der alten Wiener Postzentrale fotografisch austoben. Knapp 20.000 Leute haben das auch gemacht. Ich ebenso. Ganze zwei Mal sogar. Denn Kunst kann hin und wieder eine schöne Abwechslung sein.

Im Gegensatz zu gewöhnlichen Ausstellungen gab’s am Olympus Photography Playground aber einen wesentlichen Unterschied: Fotografieren war hier erlaubt und erwünscht. Einfach eine Kamera ausgeborgt und der Kreation von eigenen Kunstwerken stand nichts mehr im Weg. Empfehlenswert wäre es aber gewesen, jemanden mitzunehmen, der entweder mit den begehbaren Motiven verschmilzt, oder Fotos macht, wenn man selbst im Kunstwerk abtauchen möchte.

Ich war alleine dort und fremde Menschen wollte ich dann doch nicht ablichten. Aber ein Improvisationstalent wie ich ließ sich davon natürlich nicht unterkriegen und holte sich kurzerhand andere Motive vor die Linse. Das Resultat sind Bilder von Bildern von Brendan de Clercq und Ralph Man. Die typischen Fotos vom Olympus Photography Playground sind mittlerweile ohnehin schon Mainstream. Und ich bin eben untypisch.

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