Camouflage und ich, das ist so etwas wie eine Liebesbeziehung. Warum, darüber kann ich nur Vermutungen anstellen. Auf jeden Fall sitzt das in Naturfarben gefleckte Muster ganz tief in meinem Herzen drin.

Am tiefsten das herkömmliche Desert-Camo. Unschwer erkennbar an meinem Logo. Da dieses jedoch eher den Amis vergönnt ist, bekomme ich zumeist von der allseits bekannten Woodland-Variante Trost gespendet. Zum schwarz-grauen Urban Camo und der digitalen Ausführung der Wüstentarnung fühle ich mich aber auch gerne mal hingezogen.

Und diese innige Zuneigung zelebriere ich öffentlich und vorrangig mit jeglichen Accessoires, die ich in getarnter Form in die Finger kriege. Schiebegürtel und Geldbörse haben sich hierbei mittlerweile als meine täglichen Begleiter herauskristallisiert. Verschiedene Camouflage-Taschen und Uhren komplettieren meinen Tick.

Was Kleidung betrifft, trage ich es nur auf kurzen Hosen, denn bei sonstigen Teilen oder auf Schuhen finde ich es übertrieben. Alles geht dann eben doch nicht. Ihr seht, auch zwischen mir und Camouflage gibt’s Spannungsfelder, so wie halt in jeder anderen Liebesbeziehung. Und das Wichtigste zum Schluss: Den Camo-Style stets dezent halten. Soldaten ausgenommen.