Man sagt, dass man ungefähr ein Drittel seines Lebens im Bett verbringt. Dem kann ich nicht ganz zustimmen, bei mir ist es sicher die Hälfte. Sollte ich mal nicht ausgeschlafen sein, meidet mich besser. Und eine Antwort auf die Frage, ob freie Tage einen Vormittag haben, werde ich ohnehin nie bekommen. Fakt ist: Mein Bett ist der beste Ort des Universums.

Aber so ein Bett ist viel mehr als eine bloße Schlafstätte. Im Bett werden wir zum Großteil geboren, im Bett machen wir Liebe. Wir befinden uns dort, wenn wir krank sind, im Bett endet leider auch so manches Leben. Das Bett ist quasi ein Schauplatz menschlicher Ausdrucksform, es veranschaulicht unsere Existenz. Was auch immer wir darin vollziehen.

Eindrucksvoll in Szene gesetzt wird dies aktuell im 21er Haus, dem Museum für zeitgenössische Kunst. „Schlaflos – Das Bett in Geschichte und Gegenwartskunst“ präsentiert euch tolle Skulpturen, Bilder, Fotografien und Videos rund um das Thema Bett. Geschichtsträchtig und zeitgenössisch zugleich. Teilweise ziemlich schaurig, aber wirklich sehenswert. Ich weiß wovon ich spreche, ich war gestern dort.

(pic: © Bildrecht, 21erhaus.at)

(pic: © Bildrecht, 21erhaus.at)