Es ist vollbracht. Alesso hat mit Forever sein erstes Album herausgebracht. Lange habe ich diesem Zeitpunkt entgegengefiebert. Und was mach ich als es endlich soweit war? Nichts. Ich habe den Release nicht mitbekommen. Irgendwann hatte ich das ständige Release-Datum-Checken wohl satt. Bekanntlich soll es aber weitaus Schlimmeres geben.

So still und heimlich der Start von Alessos Debütalbum auch an mir vorübergegangen sein mag, umso lauter laufen nun die 14 Tracks seit meinem verspäteten Download als Dauerschleife. 14 Tracks, die’s in sich haben. Teilweise schon vor einiger Zeit groß rausgekommen, Beispiel If I Lose Myself, strotzen die Titel nur so von Abwechslungsreichtum. Und nicht zu vergessen der hohe Vocal-Anteil. Was das Meisterwerk um ein weiteres Stück aufwertet.

Der unverkennbare Style des schwedischen Progressive-House-DJ, der für mich als so etwas wie der Ziehsohn von Sebastian Ingrosso gilt, welcher die Gabe des Supertalents wohl sehr früh erkannt hat, wird in Forever bombastisch abgebildet: Mystisch, emotional und hart. Ganz nach meinem Geschmack. Hammer.



(pic: alessoworld.com)

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