Müssen Textilien dreimal um die Welt reisen, bevor wir sie anziehen können? Gibt es Fasern, die auch im europäischen Klima gedeihen? Können Stoffe auch ohne Giftstoffe hergestellt werden? Kann man Kleider kompostieren? Genau das fragten sich Markus und Daniel Freitag aus Zürich. Und bis auf die erste Frage ist die Antwort jeweils ein klares und deutliches Ja.

Die Freitags, bekannt durch ihre Taschen aus recycelten Lkw-Planen, wollten ursprünglich ihre Store-Mitarbeiter mit nachhaltiger Workwear einkleiden. So entstand nach fünfjähriger Entwicklung F-ABRIC, dessen Gewebe aus einem Hanf-, Leinen- und Modalfasermix besteht. Je nach Kleidungsstück in unterschiedlicher Konstellation.

Vorteile: Robustheit, Langlebigkeit, höhere Feuchtigkeitsaufnahme und Temperaturregulierung. Obendrein eine antibakterielle Wirkung. Bedeutet weniger Geruch und mehr Frische. Und das Beste kommt zum Schluss: Die Textilien sind biologisch abbaubar. Einfach auf den Kompost und in wenigen Monaten sind sie weg. Nur die Hosenknöpfe vorher abschrauben, Metall ist nicht kompostierbar. Aber mit persönlicher Prägung gibt man die ohnehin nur ungern weg.

Erhältlich sind die Shirts, Hemden und Hosen im Freitag Store in der Neubaugasse. Übrigens gibt’s ab Herbst Denim und ja, Taschen könnt ihr dort auch weiterhin zur Genüge kaufen.