…des kurzen 20. Jahrhunderts. Der Titel einer Ausstellung, deren Fokus auf ein trauriges Thema gerichtet ist. Auf den ersten Weltkrieg und dessen Spuren in der Gegenwart. Auch wenn die Erinnerungen an diese Zeit wahrlich unschön sind, Konfrontation mit der Geschichte unseres Landes und Reflexion sind wichtig. Und Kriege sind aktueller denn je. Leider.

26 Künstlerinnen und Künstler (nach einer langen Nacht besteht erhöhtes Risiko, dass ich mich hier verzählt habe) nehmen uns mit ihren zeitgenössisch in Szene gesetzten Exponaten auf eine Reise der Verdeutlichung mit. Fragen nach der Bedeutung dieses Zeitabschnittes, nach der Möglichkeit, Erinnerungsstücke künstlerisch darzustellen und der Wirklichkeit im Kontext zum eigenen Wissensstand über die Geschehnisse dieses Krieges wird nachgegangen.

Meinen Horizont konnte ich erweitern. Sowohl kulturell als auch historisch. Die Rolle des Gaskriegs im ersten Weltkrieg war mir bis dato gänzlich unbekannt. Chlorgas kostete Tausende Soldaten das Leben. Schockierende Objekte erinnern daran und wiesen mich darauf hin. Die Ausstellung findet bis einschließlich 16. August im freiraum quartier21 des Museumsquartiers statt.

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