Womöglich liegt’s am Montag, womöglich am mittlerweile miesen Wetter. Ich bin schlecht drauf. In diesem Fall aber gut so. Ich werde meine negativen Vibes nämlich für eine kleine Abrechnung nutzen. Und zwar mit all diesen bestätigungssuchenden Selbstdarstellern in der Social-Media-Welt.

Irgendwie denkt heutzutage ja jeder, Model oder Celebrity zu sein oder sein zu müssen und postet ein Selfie/Outfitfoto/… nach dem anderen, nur um massenhaft Likes und Kommentare abzustauben und sich daran aufzugeilen. Zählt denn echt nichts anderes mehr, als dieser oberflächliche Aufmerksamkeitsdrang? Es ist zum Kotzen.

Und noch viel mehr könnte ich über mich selbst kotzen. Denn diese Seuche hatte auch mich kurzzeitig über. Mehrmals hab ich mich in den letzten Wochen beim Posten eines Selfies auf Instagram erwischt. Und sogar ein Blogbeitrag hat dieses Schicksal über sich ergehen lassen müssen. Stets „undercover“ aufzutreten, das war mein Ziel. Shame on me.

Um ein Zeichen zu setzen und wieder zu meinem wahren Ich zurückzukehren, habe ich diese Krankheitssymptome bekämpft und alle besagten Bilder aus der Welt geschafft. Selbsterkenntnis ist halt immer noch der beste Weg zur Besserung.