Ich kann mich glücklich schätzen und stehe bei einem jener Arbeitgeber unter Vertrag, wo Anzugpflicht nicht groß geschrieben wird. Klar gibt’s auch Veranstaltungen mit strengeren Dresscodes, diese können aber eher in die Kategorie der Ausnahmefälle eingeordnet werden. Im Klartext heißt das also: Mir werden keine bösen Blicke zugeworfen, wenn ich den einen oder anderen Tag zu meinen Jeans auch mal Turnschuhe trage.

Um trotzdem noch ein gewisses Maß an Seriosität zu bewahren, führe ich zur Arbeit nicht unbedingt meine allerschrillsten Paare aus und halte auch von bunten Farbspielen Abstand. Den Fokus lege ich auf unscheinbare Töne wie Schwarz, Grau oder eine Kombo daraus. Um dies zu verdeutlichen, mein aktueller Rennstall an Office Sneakers:

Da hätte ich zunächst hohe Chucks aus schwarzem Leder am Start. Freizeittechnisch trage ich nur high, damit kann ich auch während der Arbeitszeit an meine Lieblingsgewohnheit anknüpfen. Swooshgeschädigt wie ich bin, kommen Rest und Mehrheit logischerweise aus dem Hause Nike: Ein aus hochwertigem Wildleder verarbeiteter Internationalist und – wie soll es auch anders sein – ein 1er Jordan. In der niedrigen Variante wohlgemerkt.

(pics: footlocker.de)

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