Es hat sich „ausgetuit“. Endlich. Ich fühl mich wahnsinnig befreit. Nicht zuletzt, weil damit alle Selbstzweifel an meiner Authentizität beseitigt sind. Prinzipiell ist das keinen Beitrag wert. Aber ich schließe eben gerne Kreise und damit sich auch dieser schließt, folgt nun alles schön der Reihe nach.

Meine treuen Leserinnen und Leser können sich bestimmt daran erinnern, als ich im Spätsommer letzten Jahres verkündet habe, Gastblogger bei TUI zu sein. Im Oktober durftet ihr am Blog des Reiseveranstalters auch bereits meinen ersten Beitrag lesen. Über den Reistyp in mir. Allerdings eine verdammt schwere Geburt.

Überzeugt wurde ich mit der Begeisterung über meinen Schreibstil. Und der angeblich kreativen Textfreiheit, sofern ich mich mit dem Thema Reisen auseinandersetze. Nur ständige Belehrungen über Mehrwert, Korrekturvorgaben und Bewertungen meiner Texte, die dann sowieso nicht mehr meine Texte waren, kotzten mich an.

Resultat: Drauf geschissen. Nach abermaliger Anleitung, wie ich Beitrag Nummer zwei zu verfassen habe, war’s das schließlich mit meiner Geduld. Danke. Für kein Geld der Welt. Die Idee, Blogger aus der heimischen Szene zu engagieren, um eine Seite aufzupeppen, finde ich ja gut. Nur sollten ihnen nicht die Waffen genommen werden.