Selbsttherapie. Wo wäre ich ohne? An erster Stelle steht Schlaf. Immer schon. An zweiter Stelle und immer mehr im Kommen: Nächtliche Stadtspaziergänge. Im Kern meiner Stadt. Stundenlang. Und Kilometerlang. Zwei Dinge benötige ich dazu: Meinen MP3-Player und die U-Bahn. Die letzte U-Bahn.

Quasi nach dem Motto „music on, world off“ und zusätzlich „light off“, zumindest in Bezug auf den Tageshimmel, werfe ich mich regelmäßig mit vollem Magen, vollem oder auch leerem Kopf in die Lichter und Schatten des nächtlichen Wiens. Zumeist suche ich nach Inspiration und Kreativität. Ab und an muss ich entspannen und vom Alltag runterkommen. Oder ich hab mir den Magen zu vollgefuttert.

Nachtschwärmer, Superhelden, Lichter, Kreaturen, das Korb, Auslagen, Kunstwerke, der Dom, Gesetzeshüter. So leer und doch so voll. So finster und doch so bunt. Unvermeidbare Begegnungen und Eindrücke meiner Runden. Der Bass in den Ohren, die Müdigkeit am Ende eines langen Tages. Allesamt Faktoren, die mich in einen Zustand der Meditation beamen. Er endet schließlich am Schwedenplatz. U1. Kurz nach Mitternacht.

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