170000 Kilometer, um die 7000 Liter Sprit, sechseinhalb Jahre und gefühlte 10000 Euro an den Staat. So utopisch Letzteres auch klingen mag, weit hergeholt ist maximal das Wort „gefühlt“. Tatsächlich aber fühlte ich mich traurig vor nun bereits über einer Woche. Nicht wegen der Strafen. Nein. Wegen dem Auto. Meinem Auto.

Gefühlsduselei pur. In Wahrheit aber null Dramatik. Genau gesagt habe ich meine Kennzeichen abgegeben. Das Auto quasi stillgelegt oder eingewintert. Sucht es euch aus. Ein Experiment über die kalte Jahreszeit, dessen Ergebnis für mich bereits feststeht: Ich werde es verkaufen. Die Öffis funktionieren bestens, mein Zwischenfazit nach einer Woche.

U1 und 65A heißen meine fahrbaren Untersätze, die mich jetzt täglich in die Arbeit bringen. Bedeutet zwar früher aufstehen und mehr Bewegung, aber auch Entschleunigung. Nicht der längeren Fahrzeit wegen, die nicht immer länger ist. Tangente. Mehr muss ich nicht sagen. Ich kann meine Nerven schonen, komme relaxt und gesättigt ins Büro. Nur meine Kopfhörer darf ich nicht vergessen.

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