Die Ereignisse überschlagen sich. Am Dienstag durfte ich nach fast dreimonatiger Wartezeit endlich die Schlüssel für meine neue Wohnung in Empfang nehmen. Die Freude war groß, wenn auch überschattet von der Erkenntnis, wohl neu ausmalen zu müssen. Und heute Abend schließlich die Schlüsselrückgabe meiner bisherigen Bleibe. Vier Jahre WG sind Geschichte. Irgendwie bin ich traurig.

Eine neue Ära hat somit begonnen. Tschüss Transdanubien, es war mir eine Ehre. Die Sehnsucht nach dir wird sich trotzdem sehr in Grenzen halten. Im richtigen Wien angekommen, sitz ich nun versunken im Chaos zwischen Umzugskartons, Möbel und jeder Menge Farbe. Weißer Farbe. Überall. Nie wieder werde ich auch nur einen Quadratmeter Wand self-made ausmalen. Never ever.

Den Blick hinter die Tür erspar ich euch, chaosbedingt natürlich, der Blick vor die Tür sei euch vergönnt. Und mir, da er Ordnung und vor allem Hoffnung ausstrahlt. Hoffnung auf ein bald nahendes Ende, dass bald auch innerhalb meines neuen Reiches alles so geregelt liegt und steht, wie die Fußmatte. Aber es wird. Großen Anteil daran haben Schwester und Papa. Danke. Und das Beste kommt zum Schluss: Lieber Mark, danke für die letzten vier Jahre!

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