Nach etwas längerer Durststrecke folgt endlich der dritte Teil der Abarbeitung meiner To-Watch-Liste sämtlicher Batman Filme. Nun darf nämlich auch Batman & Robin als erledigt betrachtet werden. Wie bei den beiden Streifen davor handelt es sich hier ebenfalls um die jungfräuliche Premiere meinerseits. Und vorweggenommen: Hier wird es bei dem einen Mal bleiben.

Regie führte nach Batman Forever abermals Joel Schumacher. Seine einzig richtigen Entscheidungen waren die Wiederbesetzungen der Rolle des Robin mit Chris O’Donnell und der des Alfred mit Michael Gough. Von einer Rettung des Films sind wir aber trotzdem meilenweit entfernt. Ich bin unschlüssig, ob es rein an den Fehlbesetzungen à la George Clooney, Arnold Schwarzenegger oder Alicia Silverstone lag.

Denn insbesondere die Inszenierung des Bane oder jene des Batgirls ließen mehr als zu wünschen übrig. Bane, grundsätzlich intelligent, bitterböse und nahezu unbesiegbar, wurde hier dargestellt als ein mit Steroiden gepimpter Idiot. Und diese spitztittige Peinlichkeit Batgirl zu nennen, mir fehlen die Worte. Zum Glück war ich auch anderweitig beschäftigt.