Das Thermometer pendelt sich allmählich in angenehmen Sphären ein. Zum einen wirkt sich das auf die Anzahl der Stunden aus, die ich spazierend im Freien verbringe. Einhergehend mit meinem Kilometerstand steigen diese drastisch an. Der Bock rauszugehen ist da und reaktiviert zum anderen meine Kreativität. Da kommen die Impressionen wie angeflogen. Futter für Beiträge. Und Lesestoff für euch.

So nahm ich unlängst meine neue Wohngegend genauer unter die Lupe. Längst überfällig. Bis ich meine neue Hood auswendig kenne, wird noch ein Weilchen vergehen. Zu versteckt sind manche Schätze an Lokalen, Stores und was auch immer. Aber der Grobüberblick steht. Und ich fühle mich extrem wohl. Vom ersten Tag an. Wo denn eigentlich? Am Neubau, wie es korrekterweise heißt.

Zu hip war mir diese Gegend immer. In den Sechsten wollte ich. Jetzt lebe ich aber doch im bunten Mariahilfer Nachbarbezirk. Dicht verbaut, enge Gassen, wenig grün und durchaus künstlerisch. Eingebettet zwischen Mahü, Gürtel, Lerchenfelder Str. und MQ sind nun einige meiner Lieblingsrestaurants direkt um’s Eck. Und der 49er. Meine neue Lieblingslinie.