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Seit knapp zwei Jahren können unsere Freunde aus dem Ami-Land nun schon Gebrauch von der Nike SNEAKRS App machen. Seit kurzem kommen endlich auch wir Europäer in den Genuss dieser Anwendung für Turnschuhverrückte.

Die Gratis-App hält euch hinsichtlich Nike Neuerscheinungen am Laufenden, ihr könnt sogar punktuell alarmiert werden, Schuhe direkt mit der App bestellen, an Gewinnspielen limitierter Auflagen teilnehmen oder Stories zu sämtlichen Modellen bekommen.

Der Mehrwert der App ist für mich noch nicht ganz ersichtlich. Bis dato bin ich sowohl was Bestellungen von Releases betrifft, als auch die Information, wann etwas releast wird, ganz gut mit der Nike Webseite gefahren. Aber vielleicht gewinn ich jetzt ja mal was.

(pics: © Nike)

Die Milch macht’s. Oder doch nicht? Lange Zeit galt Milch als eine Art Wundermittel. Ein Inbegriff der Gesundheit. Mittlerweile scheiden sich da aber die Geister und gewiss lässt sich darüber streiten, ob Kuhmilch für uns Menschen denn nun gesund oder ungesund sei.

Mir persönlich gehen Diskussionen dieser Art am Allerwertesten vorbei und ich folge bei Lebensmitteln nach wie vor den Bedürfnissen meines Geschmacks. Eines dieser Bedürfnisse ist braun, nennt sich Schokolade und wird bekanntermaßen aus Kakao gewonnen.

Kakao kann auch getrunken werden und idealerweise macht man das mit Milch. Und da wären wir nun. Bei meiner Lieblingskakaomilch. Bei dieser mit der lustigen Kuh auf der Verpackung. Es handelt sich wahrhaftig um Sucht und jeder halbe Liter wird wird in einem Zug weggeext.

Um auch sommerliche Kurztrips und Freibadbesuche musikalisch perfekt zu untermauern, musste ich aktiv werden. Smartphone Lautsprecher haben keinen Saft und für meine Wohnzimmerbox würde ich eine eigene Reisetasche benötigen.

Das Resultat: Der JBL Flip 4. Ein stylisches Teil, dessen Schmächtigkeit niemals auf seine mörderische Power schließen lässt. Den Bluetooth Lautsprecher mit der einmaligen Klangqualität gibt’s im schwarzen, weißen, roten, blauen, türkisen oder grauen Design.

Meine Wahl fiel auf rot und das Ding haute mich von Beginn weg aus den Socken. Die Wiedergabezeit beträgt ungefähr 12 Stunden, logischerweise abhängig von der Lautstärke. Die Box hat zwei seitliche Bass-Lautsprecher und eine coole Trageschleife.

Der Flip 4 kann auch per Klinkenstecker angedockt werden, darüber hinaus unterstützt er die JBL Connect+ Technologie und praktischerweise ist er wasserfest. Nicht nur spritzwassergschützt. Der Lautsprecher kann locker mal in den Pool fallen. Oder ins Klo.

(pic: jbl.at)

Mittlerweile reichen zum Zählen keine zwei Hände mehr. In meinen vier Wänden sind sie längst in der Überzahl. Bewegen sich nicht. Grinsen aus jeder Ecke. Starren mich an. Sagen nichts. Aber machen meine Räume schön. Totenköpfe.

Style in einer unheimlichen Art und Weise. Unheimlich im wahrsten Sinne des Wortes. Gruselig bis böse. Wäre da nicht diese Extravaganz. Künstlerische Eleganz. Fast schon glamourös. Meine Vorliebe für das gewisse Extra.

15 an der Zahl. Verchromt, vergoldet, transparent, schwarz, weiß, bunt oder verziert. Als Flasche, als Trinkglas, als Kerzenständer, als Schale oder schlichtweg als Dekorationselement. Sogar in meiner Haut. Dann sind es aber 16.

Wahre Klassiker die kleinen Kerle. In modetechnischer Hinsicht dennoch nicht überall und jederzeit tragbar. Aber wohnmodetechnisch überall und jederzeit anwendbar. Schrill, bizarr und stilvoll. Todschicker Glanz für meine Wohnung.

Seit Donnerstag weiß ich, was Mods sind. Und dass Mods überhaupt existieren. Kleine Bildungslücke. Ihr verzeiht. Begonnen hat meine Phase der Erleuchtung vor dem Gartenbaukino. Ich war auf einer Buchpräsentation. Eine Vielzahl alter Vespas parkten dort. Weiter ging mein Lernprozess im Foyer des Kinos. Sämtliche Leute im selben Style. Und das Licht ging mir schließlich während der Lesung auf.

Christopher Just stellte seinen Roman Der Moddetektiv vor. Das Ding besteht aus ungefähr 550 Seiten, entstand drei Jahre lang, erschien im Milena Verlag und soll wahnsinnig unterhaltsam sein. Die Leseproben bescheinigten dies. Es lasen Hilde Dalik, Christian Dolezal, Robert Palfrader, Gerald Votava und Christopher Just himself. Alles beginnt mit einem ermordeten Mod in Wien und entwickelt sich zu einer Weltbedrohung.

Der Andrang war groß, das Foyer des Gartenbaukinos konnte aber auch etwas zu klein gewählt worden sein. Lassen wir mal dahingestellt. Jedenfalls sicherte ich mir Top-Plätze in der letzten Reihe auf den WC-Treppen. Sicht beschränkt, frischer Kloduft, zusätzliche Unterhaltung durch störende Tratschweiber. Klingt schlimm, war es aber nicht. Ein schöner Abend mit noch schönerer Begleitung, gutem Bier und anschließendem Sixties Sound.