Posts from the ereignisse Category

Elf Jahre lang hatte ich einen Dorn im Auge. Einen dreistreifigen Dorn. Aber das hat nun ein Ende. Ab der Saison 2017/18, die in wenigen Wochen am 20. Oktober startet, wird die NBA von Nike hauptgesponsert. Von da an ziert der Swoosh die Trikots und Trainingsanzüge aller Spieler.

Der Vertrag gilt acht Jahre lang und vor drei Tagen wurden endlich auch die offiziellen Jerseys präsentiert. Für das Fan-Volk hat sich Nike etwas ganz besonderes ausgedacht. Die NikeConnect Technologie. Diese bringt uns näher an das Spiel als je zuvor.

Mithilfe einer App und der Berührung zwischen Smartphone und Etikett am Jersey gewährt uns Nike direkten Zugang zu exklusiven Informationen über Spieler und Teams und besonderen Angeboten. Ob genial oder überflüssig, lass ich euch mal selbst bewerten.


Street Art. Yeah. Endlich wieder Street Art. Von Mittwoch bis Samstag fand das Calle Libre 2017 statt. Zum bereits vierten Mal fungierte das jährliche Kulturprojekt als Interface zwischen Kunst, öffentlichem Raum und Partizipation. Letzteres galt nicht nur für Künstler aus aller Welt, es galt auch für uns.

Urban Divinity lautete der heurige Titel, das Programm des größten Street Art Festivals unseres Landes beinhaltete die gewohnten Wandgestaltungen inklusive Live Paintings, Workshops, Führungen, eine Filmvorführung und last but not least auch Party.

Meinen Beitrag an Partizipation lieferte ich in Form eines sonntäglichen Spaziergangs mit meiner Lady, um Resultate der zu diesem Zeitpunkt nicht mehr liven Live Paintings zu begutachten. Aber besser spät als nie. Unsere Tour startete im siebten Bezirk am Emil-Maurer-Platz, ging zum Achten und durch den Sechsten, um schließlich an der Schönbrunner Straße zu landen.

Ausgangslage: Verschwendete Urlaubstage, an denen ich tagsüber vor Langeweile um die 1000 Tode gestorben bin. Als Draufgabe nicht vom Berufsalltag abschalten konnte. Eine Reportage über die kulinarischen Schätze aus Neapel, jener Stadt, wo die Pizza erfunden wurde. Das mir für eine Woche zur Verfügung stehende Auto meiner Eltern. Und Spontanität.

Folge: Ein 1200 Kilometer langer Road Trip nach Neapel. Ein tagelanger Erkundungskampf durch den zugemüllten Altstadt Dschungel, einem Weltkulturerbe. Temperaturen jenseits der 40 Grad. Freiheit. Totale Ablenkung. Und Momente kulinarischer Orgasmen im Rahmen meiner unzähligen Fressorgien in den neapolitanischen Straßen.

Erkenntnis: Keine Urlaubstage mehr zu Hause verschwenden. Gott ist 1,65 Meter groß und heißt Diego Maradona. Neapel hat tatsächlich ein (aber nicht stinkendes) Müllproblem. Ich mindestens drei Kilo mehr und ein Genussproblem: Ich war quasi im Himmel. Never ever werde ich außerhalb Neapels je wieder eine Pizza zu schätzen wissen.

Heute lud Heineken zum Afterwork ein. Das Wetter war herrlich, die Location hieß Kleinod Sonnendeck. Sagte mir bis dato nichts. Ich hatte nur eine Vermutung anhand der Adresse. Petersplatz 7. Letzten Sommer fragte ich mich spazierend am Graben, von welchem Gebäudedach hier Beats kommen. Nun weiß ich Bescheid.

Und auch darüber, dass mich diese ziemlich nette Location nie wieder sehen wird. Zurückzuführen auf den Kulturschock, den ich dem ansässigen Snobtum zu verdanken habe. Ein dort Champagner trinkendes und Austern fressendes Volk, dessen Nasenspitzen über den Dächern Wiens sogar den 136 Meter hohen Stephansdom überragen.

Zum anderen hat es Heineken scheinbar notwendig, gratis Bier für geladene Gäste mit Wasser zu strecken. Lass ich mal so dahingestellt, denn in erster Linie hoffe ich, dass die Schickeria des ersten Bezirkes nie wieder nach einem Feuerzug gefragt wird. Sodass ihr Weltbild und die dabei verzogenen Silikonlippen schnell wieder zurechtgerückt werden.

Letztes Wochenende verbrachte ich wie vor einiger Zeit angekündigt in Amsterdam. Grund für den Trip: Sensation. Ein EDM Event in der Amsterdam Arena. Angetreten sind wir die Reise zu fünft, nach Hause gekommen sind wir ebenfalls zu fünft. Jeder hat das Wochenende somit überlebt. Soviel vorweggenommen.

Nein. Klingt alles viel dramatischer als es war. Nicht einmal Grünzeug wurde konsumiert. Weder in Tüten-, noch in Keksform. Letzteres hätte mich schon gereizt, nur am Freitag kam mir ein übermäßiger Biergenuss in den Weg, danach wäre ich vermutlich gestorben und Samstag wollte ich meine Konzertfähigkeit nicht auf das Spiel setzen. Sonntag war nur Heimreise.

Alles in allem ein lustiger Trip. Sensation war gut, Axwell Ingrosso, einen betrunkenen Hardwell und Tiesto als unangekündigten Special Guest erlebt. Nette Show und ausnahmsweise mal ganz in weiß. Auch die Stadt mit ihren Kanälen, schmalen, schiefen Häusern und Schaufenstern hat ihren Charme. Und gehaust haben wir in einer Jugendherberge. Wie einst auf Sommersportwoche.