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Meine Damen und Herren, darf ich vorstellen? Meine kleine Playlist des Monats August:

Mit Armin van Buuren, Sunnery James und Ryan Marciano. Sie vergöttern dich. Du bist sexy. Feuer, ihr Begehren, sie wollen mehr. Von dir. Wer auch immer du bist.

Und Kaaze, einem aufstrebenden schwedischen Künstler aus dem Hause Revealed Recordings. Er lässt es mit Triplet ganz nach meinem Geschmack krachen.

Nicht fehlen darf Steve Angello. Mit Rejoice releaste er einen ersten Track seines zweiten Albums. Nummer eins für mich eines der besten EDM Alben. Die Latte liegt hoch.

Tiësto und Sevenn schließen die Runde mit einem visuellen Meisterwerk ab. Und jeder Menge akustischem Boom, Boom, Boom. Und Boom.

Ein Fest für Freunde der elektronischen Tanzmusik. Ein Trauerspiel für all ihre Feinde.




„I tried so hard and got so far. But in the end it doesn’t even matter. I had to fall to lose it all. But in the end it doesn’t even matter.“ Chester Bennington. Geboren am 20. März 1976. Gestorben am 20. Juli 2017.

Der Frontmann von Linkin Park litt an schweren Depressionen, wählte den Freitod. Er entschied sich gegen das Leben. Er wollte es so. Und ist jetzt glücklich. Hoffentlich. Zumindest ist er aber dort, wo er hin wollte.

Mit Rock konnte ich in nie etwas anfangen. Linkin Park stellte in meiner Jugend eine Art Ausnahme dar. Somit widme ich Chester und seiner unvergesslichen Stimme diesen Beitrag. Was bleibt, sind Hörproben und ein Graffiti von Lush Sux beim MQ. Rest in peace.



Kürzlich habe ich mir einen Kindheitstraum erfüllt. Am Traunsee. In Gmunden. Schluss jetzt. Mehr verrate ich nicht. Kindheitstraumtechnisch wohlgemerkt. Durchaus aber zum Wochenende am Traunsee. Zu zweit und eine Auszeit, wie sie im Buche steht. Erholsam, wunderschön und einfach unbeschwert.

Viel zu schnell verging das Wochenende. Was bleibt, sind schöne Fotos, die ich euch hier übrigens vorenthalte, Ohrwürmer im Kopf und damit verbunden Erinnerungen an perfekte Momente. Musikalisch lass ich euch aber teilhaben. Me And My Girlfriend, Safari, Greyhound und Insane In The Brain heißen die Meisterstücke.

Bis zu diesem Beitrag ging ich auf melodische Erinnerungen so gut wie immer nur am Ende eines Jahres ein. Hier und heute ändert sich das nachhaltig. Zurückzuführen auf Ideenengpässe wird’s gelegentlich Monats- oder eben Urlaubsplaylists geben. Musik ist doch etwas Schönes.




Er war ein Punker und
er lebte in der großen Stadt.
Es war in Wien,
war Vienna,
wo er alles tat.
Er hatte Schulden,
denn er trank,
doch ihn liebten alle Frauen.
Und jede rief:
Come and rock me Amadeus!
Er war Superstar,
er war populär,
er war so exaltiert,
because er hatte Flair.
Er war ein Virtuose,
war ein Rockidol.
Und alles rief:
Come and rock me Amadeus!
Amadeus, Amadeus…
Come and and rock me Amadeus!
Amadeus, Amadeus…
Es war um 1780
und es war in Wien.
No plastic money anymore,
die Banken gegen ihn.
Woher die Schulden kamen,
war wohl jedermann bekannt.
Er war ein Mann der Frauen,
Frauen liebten seinen Punk.
Er war ein Superstar,
er war so populär,
er war zu exaltiert,
genau das war sein Flair.
Er war ein Virtuose,
war ein Rockidol.
Und alles ruft noch heute:
Come and rock me Amadeus!
Amadeus, Amadeus…

Am 8. Juli wird’s weiß. Und zwar in der Amsterdam Arena und wohin das Auge reicht. Unter dem Motto The Final wird Sensation nach 17 Jahren zum allerletzten Mal in der niederländischen Hauptstadt eingeleitet. Mit Hardwell und Axwell Ingrosso.

Sensation, eine jährliche Electronic Dance Music Veranstaltung in mehreren Ländern, deren Startschuss eben in Amsterdam erfolgt, hat eine Besonderheit. Und zwar der einleitend bereits angespielte und komplett weiße Dress Code.

Dieser schwirrt wie oft bereits Wochen zuvor in meinem Hirn herum und steht auch schon fest. Ich beginne oben, wo die Auswahl nicht groß war: Ein simples T-Shirt. In der Mitte: Kurze Jeans. Etwas zerstört. Und unten: 4er Jordans.

Sensation sehe ich als persönlichen Ausklang meiner EDM-Festivalreisen. Wurden diese Feste stets mehrtägig gefeiert, kommt das eintägige Event meinem fortschreitenden Alter nur zugute. Im nächsten Jahr dann nulltägig.

(pics: footlocker.com, hm.com)