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Die Mutter aller Jeansproduzenten hat mich nun also auch in den Bann gezogen. Spät, aber doch. Außenseiter, Querköpfe, Rebellen und Subkulturen fühlten sich seit jeher von der Marke angesprochen und prägten sie. Schicksal oder Zufall, dass nun auch ich mich angezogen fühle?

Fakt ist jedenfalls, dass Musik immer ein wesentlicher und entscheidender Faktor für Levi’s gewesen ist. Das Label holte sich stets Inspiration auf den Rockbühnen und die Künstler selbst machten die Klamotten straßentauglich und das Label letztendlich auch groß.

Speziell die Sechziger und Siebziger waren in dieser Hinsicht ein entscheidendes Zeitalter. Mit der bevorstehenden Fall/Winter 2017 Kollektion reist Levi’s zurück zu seinen Wurzeln in genau diese prägenden Jahre. Nachfolgend ein kleiner Ausschnitt zum Eintauchen in die neue alte Produktreihe.

(pics: © Levi’s®)

Das ist nicht etwa eine Notrufnummer. Auch kein Geheimcode. Es ist der Name meiner neuen Lieblingsjeans. Die 512 Slim Taper von Levi’s. Lange Zeit war ich auf der Suche nach einer Jeans nach meinen Vorstellungen. Nun hab ich sie.

Fündig wurde ich spontan. Warum nicht Levi’s? Und ich wagte mich endlich heraus aus dem Terrain des bis dahin von mir vorgezogenen holländischen Jeansherstellers. Dessen Modelle ich immer mit mindestens einem zugedrückten Auge trug. Also nie zur Gänze zufrieden war.

Entweder waren sie mir unten im Abschluss zu weit, oder der Schnitt der Hosentaschen am Arsch gefiel mir nicht. Und waren mal beide Kriterien gegeben, sah ich aus wie in Leggings. Aber zurück zu Levi’s und meiner 512. Oben etwas weiter, enger Abschluss, durchweg schlicht. Perfekt für mich.

Swag. 2011 gekürt zum Jugendwort des Jahres. Steht für extreme Coolness. To swagger heißt in der englischen Sprache soviel wie prahlen. Somit wisst ihr, in welche Richtung es geht. Schlimm, wo sich der Style da draußen inzwischen hinentwickelt. Die Stores einer gewissen Einzelhandelskette betrete ich gar nicht mehr, um vom Swag nicht erdrückt zu werden.

T-Shirts, die bis zu den Knien hängen. Leggingartige Hosen mit künstlichen Löchern drin. Überdimensionale Sweater, darüber vielleicht auch noch ein T-Shirt. Caps mit Botschaften und Begriffen, deren lächerliche Pseudocoolness schwer zu überbieten ist. Runde Brillen mit komischen Gestellen, Nieten was das Zeug hält und gehypte Sneakers, die eher Astronautenschuhen gleichen.

Auch ich besaß Ansätze davon. Longshirts beispielsweise. Aber zu meiner Verteidigung: Ich sah Vorteile für meine Körpergröße. Aufgrund dieser Fehlentwicklung und Mutation des Streetstyles wurde längst alles entsorgt. Cool geht nämlich auch anders. Auf individuelle Art und Weise und weitaus weniger penetrant und peinlich wie diese Masse an gleichaussehenden Swaglords.

(pics: flightclub.com, hm.com, kickz.com, komono.com, stylefile.de)

LGBTQ. Die Buchstaben stehen für Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender und Queer or Questioning. Menschen, die oft nicht als Menschen gesehen werden. Zurückzuführen nicht nur auf ihre sexuelle Orientierung. Der Anteil an HIV- und AIDS-Infizierungen innerhalb dieser Gemeinschaft ist nicht unwesentlich. Was ebenfalls zur Diskriminierung beitritt.

Seit Jahrzehnten kämpft die LGBTQ-Gemeinschaft. Für ihre Rechte und gegen den in den Achtzigern entstandenen Hass und die immer noch alltägliche Stigmatisierung aufgrund des sich damals rasant ausbreitenden Virus.

Levi’s, uns bekannt als Jeansfabrikant, war einer der Vorreiter in Aufklärung und der Unterstützung dieser unterdrückten Menschen. Und setzt sich noch heute für Zusammenhalt und den Kampf für Gerechtigkeit ein.

Im Mai kam der vierte Teil der streng limitierten Pride Kollektion heraus. Bestehend aus T-Shirts, Tank-Top, Trucker-Weste und Shorts ruft die Kleidung mit typischen Symbolen wie die Regenbogenflagge zum Handeln auf. Und kommt Stiftungen zugute.

(Fotocredit: Levi’s® Pride Kollektion)

Am Freitag war der erste Tag, an dem in Teilen Österreichs die 30-Grad-Marke erreicht wurde. Und ich leider nicht in der Sonne. Vielmehr im Auto und quer durch das Land unterwegs. Beruflich. Nicht nehmen ließ ich mir einen Zwischenstopp am Heimweg. Nach getaner Pflicht und Nahe Linz. Bei einem Army Shop, der mir bereits öfter auffiel.

Ich wurde fündig. Eine kurze Hose im Tigerstreifen Camouflage. Unlängst habe ich über diese Form von Tarnmuster geschrieben. Nun kann ich die schwarzen Streifen auf grünem Background endlich tragen und obendrein Sonnenstrahlen genießen. Doch mein erstes Outfit ist zwiespältig. Sind es nämlich nicht ausschließlich meine Shorts, die hier rausstechen.

Ebenfalls in die Augen springen euch mein Dez Bryant Jersey der Dallas Cowboys und meine Dunks als perfekte Teamfarbenkombo an den Füßen. Blauweiß zu schwarzgrün. Ein verwirrendes Spiel für die Augen. Ein nicht definierbarer Fokus. Durchaus gewagt. Möglicherweise zu viel des Guten. Oder einfach nur gut. Jedenfalls mag ich Kontroverse.