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Ich nehme nun einfach den Schuhkollaborationsflow aus dem letzten Beitrag mit und schreibe hier bunt und munter weiter. Bunt trifft es gut, schließlich handelt es sich um die Peanuts, die plötzlich auf den gängigsten Modellen von Vans auftauchen. Munter trifft es hingegen weniger gut. Es ist viertel 2 Uhr in der Nacht.

Als Kind war ich Riesenfan der Peanuts. Vor allem von Snoopy. Und Woodstock, diesem gelben Viech. Mittlerweile weiß ich ja, dass es ein Vogel sein soll. Früher rätselte ich während jeder Folge, die im TV lief. Aber gut, der große David kennt sich jetzt aus. Besser spät als nie. Komisch fand ich hingegen all diese Kinder. Charlie Brown, Linus, Peppermint Patty und wie sie alle hießen.

Ob mir sympathisch oder nicht, Vans war’s herzlichst egal. Und so finden sich sämtliche Charaktere auf insgesamt 71 Artikeln der Vans x Peanuts Kollektion wieder. Auf den Sneakers Old Skool, Sk8-Hi, Authentic und Classic Slip-On sowie auf verschiedenen Kleidungsoberteilen, Socken, Caps, Beanies, Rucksäcken, Schlapfen und Geldbörsen.

(pics: vans.at)

Wenn eine meiner Lieblingsmarken eine Kollaboration mit einer meiner Lieblingsmarken eingeht, dann finde ich das cool. So cool, dass ich auch darüber schreiben muss. Und hier dreht es sich um so ein gemeinsames Ding. Einem Ding zwischen Converse und Carhartt.

Es handelt sich um die erste Zusammenarbeit der beiden amerikanischen Brands. Als Grundlage dient die Ikone aus dem Hause Converse schlechthin, der Chuck Tayolor All Star. Und zwar die ursprüngliche Variante aus dem Jahre 1970: Chuck Taylor All Star’70 OX.

Carhartt WIP steuerte seine gebräuchlichsten Stoffe als Obermaterial bei. Einzigartig und natürlich in höchster Qualität, so wie wir es vom Arbeitsklamottenhersteller gewohnt sind. Die Kollektion entstand in mühevoller Handarbeit und die Stückzahl der Treter ist streng limitiert.

Die Reihe besteht aus insgesamt drei Schuhen, diese kommen jeweils in der Low-Variante. Ivy Green, für mich ein grünschwarzes Tigerstreifen Camouflage, Brown im Kamelton und Natural, derselbe cremeartige Farbton wie die gemeinsame Außensohle sind die Varianten.

(pics: converse.com)

Seit zwei Tagen darf ich mich überglücklich schätzen. Aus einer ganz besonderen Perspektive. Aus jener des Arbeitnehmers. Auslöser für diese Glückseligkeit? Unser neuer Firmenstandort. Quasi auf der gegenüberliegenden Straßenseite strahlen unsere brandneuen Büros in einem nicht mal ansatzweise mit der Vergangenheit vergleichbaren Glanz.

Und dem will man(n) logischerweise um nichts nachstehen. Ein neues Schuhwerk muss her. Um die positiven Vibes auf das maximale und nahezu undenkbare Level zu heben. PUMA Clyde. Klassisch im schwarzen Leder und in Anlehnung an meinen ersten richtigen Job. Als PUMA Praktikant versorgte ich neue PUMA Stores mit dem Interieur.

Zur Portion Nostalgie am linken und rechten unteren Ende meines Körpers trägt der obere Teil dasselbe Material. Statt Bändern eben mit Reißverschluss und als Einteiler darf meine Lederjacke am täglichen Weg in die Arbeit nicht fehlen. Denn noch benötigt die Sonnenstrahlung etwas Starthilfe. Temperaturbedingt. Es wird. Daher auch die Brille.

(pics: puma.com, ray-ban.com, zalando.at)

Endlich. Die Tage werden länger, die Temperaturen wärmer. Und die Jacken dünner. Der gestrige Samstag benötigte nicht einmal mehr windige Starthilfe durch einen Föhn, sodass ich meinen Nachmittagsspaziergang getrost als ersten frühlingshaften Ausflug bezeichnen kann.

Wie bitter nötig ich diese erste richtige Portion an Sonnenstrahlen hatte, untermauert die Tatsache, dass ich meine Sonnenbrille bewusst zu Hause ließ. Grundsätzlich unvorstellbar. Ich so ganz ohne mein Lieblingsaccessoire. Aber dazu muss der winterliche Entzug erst noch überwunden werden.

Apropos dünnere Jacken. Mit an Bord war meine schwarze Lederjacke. Ein Kleidungsstück, das in keiner Garderobe fehlen sollte. Schwarze Lederjacken haben dieses gewisse Etwas. Klassiker schlechthin. Strahlen Freiheit aus. Und machen das auf eine rebellischen Art und Weise.

Ausgang erhielten auch meine Air Jordan 3 in black cement. Für mich der schönste Air Jordan aller Zeiten. Von 3er Jordans träumte ich bereits in meiner Jugend. Damals vergeblich. Umso intensiver lebe ich diesen wahr gewordenen Traum aus schwarzem Leder nun.

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Sehnlichst erwarte ich den Zeitpunkt, ab dem es auf Facebook oder Instagram möglich sein wird, einen Begriff einzugeben und auf Basis dessen alle Postings, die dieses Wort in irgendeiner Form enthalten, für immer aus meiner Benutzeroberfläche zu verbannen. Mittlerweile stehen da zwei Dinge auf meiner Abschussliste: Yeezy und Supreme. Dieser unglaubliche Massenhype stößt bei mir bloß auf Unverständnis.

Unverständnis über einen hässlichen Schuh, für den die Kids da draußen nächtelang vor Stores campen, obwohl er inzwischen ohnehin schon von jedem zweiten Swaglord getragen wird. Und Unverständnis über maßlos überteuerte Kollaborationen, die mittlerweile im gefühlten Stundentakt releast werden und demnach ihre Besonderheit ohnehin schon längst eingebüßt haben.

Ich persönlich sehe mich als Einzelkämpfer und versuche es weitgehend zu vermeiden, wie die gehypte Masse auszusehen. Meine derzeitige Waffe: Converse Weapon. Ein Basketballschuh aus den Achtzigern, den ich seit meiner Schulzeit verehre. Ikonen wie Magic Johnson und Larry Bird rockten ihn am Parkett. Und null Hype. Der Hype ist übrigens auch ein Grund, warum ich gewisse Einser Jordans nicht mehr so gerne trage.

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