Musik höre ich großteils über mein Smartphone. Entweder mit den Kopfhörern unterwegs, mit selbigen im Büro, oder zu Hause über Bluetooth und Lautsprecher. Wenn nicht über mein Smartphone, dann mit dem Laptop. Andere Optionen existieren so gut wie nicht.

Aber es gab Einschränkungen. Meinen schlechten Tarif zum Beispiel. Überteuert und wenig Datenvolumen. Ständig musste ich Volumen zukaufen. Und zum anderen Apple: iTunes und die Musik App. Beides von mir gehasst. Umständlich und unübersichtlich.

Lösungen mussten her. Nummer eins hieß Spotify. Zum Streamen benötigte ich aber eine ordentliche Basis an Datenvolumen. Somit kündigte ich meinen Vertrag und stieg auf Wertkarte um. Billiger, keine Bindung und das Siebenfache an Volumen.

Keine nervigen Downloads mehr. Kein Frust über einen nicht gefundenen Track. Freude über für mich zugeschnittene Mixtapes. Tracks, die Spotify basierend auf meinem Geschmack vorschlägt. Und Freude über die Playlists meiner Freunde und Lieblingskünstler, denen ich nun folgen kan.

She’s another pretty face
in a magazine.
The girl is real,
she’s every schoolboy’s dream.
She fills my fantasies,
my eyes and my ears.
But every time I try to touch her
she disappears.
She’s untouchable.
Untouchable delight.
She’s untouchable.
The girl is outta sight.
In my mind I’m always with her.
Moans and sighs.
I touch her full red lips.
Her silken thighs.
We meet in the city,
she begs, „please take me home“.
But when I wake up in a cold sweat,
I’m all alone.
She’s untouchable.
Untouchable delight.
She’s untouchable.
She’s untouchable.
Untouchable delight.
She’s untouchable…

Wir befinden uns im dritten Drittel des Monats August. Stockfinsternis kehrt bereits vor 21 Uhr ein. Die Tage werden also kürzer. Und es kühlt ab. Speziell und schon regelmäßig in den Nächten. Letztere Veränderung kommt mir nicht ungelegen.

Primär entspanne ich an Abenden wieder. Unmöglich bei einer Wohnzimmerschwüle jenseits der 25-Grad-Grenze. Sekundär kann ich langsam wieder Jacke tragen. Aktuell Jeansjacke. Mein blaues Souvenir aus Amsterdam.

Bis zur bevorstehenden Hitzewelle und in geschwisterlicher Kombination mit Jeans. Gut eignet sich dafür unterschiedlicher Denim. Obwohl diesbezüglich die Meinungen auseinandergehen. Ich steh aber drauf. Und dazu.

Schuhtechnisch dürfen wir beim heutigen und spätsommerlichen Denim Outfit einen ganz besonderen Gast begrüßen: Meinen Converse Pro Leather. Simple, clean und die Bezugsquelle bleibt mein Geheimnis.

(pics: footlocker.com, hm.com, kickz.com)

Nike im Gesicht? Das wär doch mal was. Dachte ich. Und ich dachte dabei nicht an einen Turnschuh in der Fresse oder ähnliches. Kopfkino aus. Es war bloß der Gedanke an eine neue Sonnenbrille.

Sonnenbrillen trug ich früher ständig. Zu jeder Uhrzeit. Zu jeder Jahreszeit. Von einem Magazin wurde ich einst gefragt, was ich denn für ein Accessoire wäre. Sogar da war Sonnenbrille meine Antwort.

Dumme Frage. Saudumme Antwort. Aus heutiger Sicht. Schließlich bin ich erwachsen. Trotzdem kann ich nicht ohne. Bin heute aber wesentlich uncooler. Im Klartext soll das heißen: Ich trage sie selten(er).

Und jetzt eben Nike. Nike SB. Steht für Skateboarding. Die Brille heißt Flatspot. Nicht zu sportlich. Inspiriert von abgefahrenen Skateboardrollen. Matt schwarz, sehr leicht. Und sie steht mir besser als dem Skull.

Street Art. Yeah. Endlich wieder Street Art. Von Mittwoch bis Samstag fand das Calle Libre 2017 statt. Zum bereits vierten Mal fungierte das jährliche Kulturprojekt als Interface zwischen Kunst, öffentlichem Raum und Partizipation. Letzteres galt nicht nur für Künstler aus aller Welt, es galt auch für uns.

Urban Divinity lautete der heurige Titel, das Programm des größten Street Art Festivals unseres Landes beinhaltete die gewohnten Wandgestaltungen inklusive Live Paintings, Workshops, Führungen, eine Filmvorführung und last but not least auch Party.

Meinen Beitrag an Partizipation lieferte ich in Form eines sonntäglichen Spaziergangs mit meiner Lady, um Resultate der zu diesem Zeitpunkt nicht mehr liven Live Paintings zu begutachten. Aber besser spät als nie. Unsere Tour startete im siebten Bezirk am Emil-Maurer-Platz, ging zum Achten und durch den Sechsten, um schließlich an der Schönbrunner Straße zu landen.