Das ist nicht etwa eine Notrufnummer. Auch kein Geheimcode. Es ist der Name meiner neuen Lieblingsjeans. Die 512 Slim Taper von Levi’s. Lange Zeit war ich auf der Suche nach einer Jeans nach meinen Vorstellungen. Nun hab ich sie.

Fündig wurde ich spontan. Warum nicht Levi’s? Und ich wagte mich endlich heraus aus dem Terrain des bis dahin von mir vorgezogenen holländischen Jeansherstellers. Dessen Modelle ich immer mit mindestens einem zugedrückten Auge trug. Also nie zur Gänze zufrieden war.

Entweder waren sie mir unten im Abschluss zu weit, oder der Schnitt der Hosentaschen am Arsch gefiel mir nicht. Und waren mal beide Kriterien gegeben, sah ich aus wie in Leggings. Aber zurück zu Levi’s und meiner 512. Oben etwas weiter, enger Abschluss, durchweg schlicht. Perfekt für mich.

Um auch sommerliche Kurztrips und Freibadbesuche musikalisch perfekt zu untermauern, musste ich aktiv werden. Smartphone Lautsprecher haben keinen Saft und für meine Wohnzimmerbox würde ich eine eigene Reisetasche benötigen.

Das Resultat: Der JBL Flip 4. Ein stylisches Teil, dessen Schmächtigkeit niemals auf seine mörderische Power schließen lässt. Den Bluetooth Lautsprecher mit der einmaligen Klangqualität gibt’s im schwarzen, weißen, roten, blauen, türkisen oder grauen Design.

Meine Wahl fiel auf rot und das Ding haute mich von Beginn weg aus den Socken. Die Wiedergabezeit beträgt ungefähr 12 Stunden, logischerweise abhängig von der Lautstärke. Die Box hat zwei seitliche Bass-Lautsprecher und eine coole Trageschleife.

Der Flip 4 kann auch per Klinkenstecker angedockt werden, darüber hinaus unterstützt er die JBL Connect+ Technologie und praktischerweise ist er wasserfest. Nicht nur spritzwassergschützt. Der Lautsprecher kann locker mal in den Pool fallen. Oder ins Klo.

(pic: jbl.at)

Zum einen liest und hört man, es sei aufgrund der Herkunft des Fleisches. Zum anderen liest und hört man, es sei wegen des Mix an Saucen. Oder weil der Chef dort gelernt hat. Die Rede ist von Berlin. Eigentlich Wien. Berliner Döner in Wien. Siebter Bezirk.

Dort, wo die Zieglergasse mit der Westbahnstraße kreuzt. Dort, wo der 49er seine Station Zieglergasse hat. Dort, wo eine Kirche steht. Am Schottenfeld. Wo alle Brüder sind und ich nach fünf Gehminuten den (vorweggenommen) besten Döner unserer Stadt genießen kann.

Knuspriges, selbst gebackenes Brot. Gefüllt mit Weißkraut, Rotkraut, Zwiebel, Hühner-, Lammfleisch oder beidem. Joghurtsauce, scharfe Sauce und Spezialsauce. Auf die Tomaten-Gurken-Kombi muss ich verzichten. Ich leide an Gurkengrausen.

Ebenfalls Minuspunkt sind die fettigen Pommes. Hat jetzt aber nix mit Döner zu tun. Und dieser ist mit Abstand das Beste, was mir aus seiner Gattung bis dato zwischen die Zähne gekommen ist. Trotz meines gurkenverschuldeten Tomatenverzichts.

Swag. 2011 gekürt zum Jugendwort des Jahres. Steht für extreme Coolness. To swagger heißt in der englischen Sprache soviel wie prahlen. Somit wisst ihr, in welche Richtung es geht. Schlimm, wo sich der Style da draußen inzwischen hinentwickelt. Die Stores einer gewissen Einzelhandelskette betrete ich gar nicht mehr, um vom Swag nicht erdrückt zu werden.

T-Shirts, die bis zu den Knien hängen. Leggingartige Hosen mit künstlichen Löchern drin. Überdimensionale Sweater, darüber vielleicht auch noch ein T-Shirt. Caps mit Botschaften und Begriffen, deren lächerliche Pseudocoolness schwer zu überbieten ist. Runde Brillen mit komischen Gestellen, Nieten was das Zeug hält und gehypte Sneakers, die eher Astronautenschuhen gleichen.

Auch ich besaß Ansätze davon. Longshirts beispielsweise. Aber zu meiner Verteidigung: Ich sah Vorteile für meine Körpergröße. Aufgrund dieser Fehlentwicklung und Mutation des Streetstyles wurde längst alles entsorgt. Cool geht nämlich auch anders. Auf individuelle Art und Weise und weitaus weniger penetrant und peinlich wie diese Masse an gleichaussehenden Swaglords.

(pics: flightclub.com, hm.com, kickz.com, komono.com, stylefile.de)

Ich nehme nun einfach den Schuhkollaborationsflow aus dem letzten Beitrag mit und schreibe hier bunt und munter weiter. Bunt trifft es gut, schließlich handelt es sich um die Peanuts, die plötzlich auf den gängigsten Modellen von Vans auftauchen. Munter trifft es hingegen weniger gut. Es ist viertel 2 Uhr in der Nacht.

Als Kind war ich Riesenfan der Peanuts. Vor allem von Snoopy. Und Woodstock, diesem gelben Viech. Mittlerweile weiß ich ja, dass es ein Vogel sein soll. Früher rätselte ich während jeder Folge, die im TV lief. Aber gut, der große David kennt sich jetzt aus. Besser spät als nie. Komisch fand ich hingegen all diese Kinder. Charlie Brown, Linus, Peppermint Patty und wie sie alle hießen.

Ob mir sympathisch oder nicht, Vans war’s herzlichst egal. Und so finden sich sämtliche Charaktere auf insgesamt 71 Artikeln der Vans x Peanuts Kollektion wieder. Auf den Sneakers Old Skool, Sk8-Hi, Authentic und Classic Slip-On sowie auf verschiedenen Kleidungsoberteilen, Socken, Caps, Beanies, Rucksäcken, Schlapfen und Geldbörsen.

(pics: vans.at)