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Es passierte neulich an einem Feierabend während ich das Bürogebäude verließ. Smartphone in der Hand, Kopfhörer in den Ohren, Daumen am Play-Button. Musik kam keine. Stattdessen hob mein Telefon ab. Das Kabel der Kopfhörer verhängte sich an der Türschnalle. Und das Display küsste einen Pflasterstein.

Kein zärtlicher Kuss. Das Resultat: Tausende Splitter und Display komplett im Arsch. Ich ebenso. Gewiss ein First-World-Problem. Aber wer kann heutzutage noch ohne Smartphone? Ich nicht. Und schon gar nicht kann ich mir jederzeit ein neues Handy leisten. Aber Ende gut, alles gut. Und Display gut. Es konnte ausgetauscht werden. Binnen 30 Minuten.

Nun weiß ich endlich, wieso diese kleinen Handyshops überleben können. Zu den Stammkunden werde ich hingegen nie zählen. Aus Fehlern lerne ich auch weiterhin und sorgte vor: Meine beiden Smartphones (inklusive Firmenhandy) tragen nun Nike Sohlen. Air Force 1 und Cortez. Robust und gewöhnungsbedürftig bis hässlich, aber zweckdienlich. Und nachhaltig. Die Hüllen bestehen aus recycelten Schuhsohlen.

Nike im Gesicht? Das wär doch mal was. Dachte ich. Und ich dachte dabei nicht an einen Turnschuh in der Fresse oder ähnliches. Kopfkino aus. Es war bloß der Gedanke an eine neue Sonnenbrille.

Sonnenbrillen trug ich früher ständig. Zu jeder Uhrzeit. Zu jeder Jahreszeit. Von einem Magazin wurde ich einst gefragt, was ich denn für ein Accessoire wäre. Sogar da war Sonnenbrille meine Antwort.

Dumme Frage. Saudumme Antwort. Aus heutiger Sicht. Schließlich bin ich erwachsen. Trotzdem kann ich nicht ohne. Bin heute aber wesentlich uncooler. Im Klartext soll das heißen: Ich trage sie selten(er).

Und jetzt eben Nike. Nike SB. Steht für Skateboarding. Die Brille heißt Flatspot. Nicht zu sportlich. Inspiriert von abgefahrenen Skateboardrollen. Matt schwarz, sehr leicht. Und sie steht mir besser als dem Skull.

Ladies and Gentlemen, willkommen zurück im Uhren-Game! Diese schmucken, tickenden und piepsenden Dinger, die pure Sucht für mich. Ab einer gewissen Anzahl wahrlich zum Bereich des Unnötigen zu zählen. Ich habe diese Anzahl längst überschritten. Und kann dennoch nicht genug davon kriegen. Niemals.

Ob Geldverschwendung, krankhafte Besessenheit oder vielleicht doch auch etwas an Sinnhaftigkeit? Zumindest kann ich es dieses Mal so drehen und wenden, dass letzteres Argument tatsächlich zieht. Zurückzuführen auf meine Hilflosigkeit beim Kartenlesen und daraus resultierende Zeit-, Nerven- und Kilometerverschwendung. Brandaktuelles Beispiel: Kreislaufen im Schönbrunner Schlosspark auf der Suche nach dem Bad. Draufgegangen: Eine Stunde Poolparty.

Hätte sich das mit Kompass vermeiden lassen? Wahrscheinlich nicht, ich sage ja, erfahren werden wir es jedenfalls nie. Nichtsdestotrotz dürft ihr mich jetzt einen stolzen Kompassbesitzer nennen. Und zwar in Form meiner neuen schwarz-olivgrünen G-Shock Mudmaster GG-1000. Sogar schlammresistent für härteste Bedingungen. Absolut wichtig für mich. Komplettiert wird die Reihe von der GWG-1000.

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(pics: gshock.com)

(pics: gshock.com)

Wenn ich mein tägliches Bedürfnis nach Camouflage zu befriedigen habe, müssen zumeist Accessoires dran glauben und herhalten. Tarnmuster sind zeitlos und auf Zeitlosigkeit zielt Carhartt mit seiner 313 Camo Frühling Sommer 2016 Kollektion ab. Und mit der Namensgebung zielt das Label noch so nebenbei auf seine Heimatstadt ab. 313. Das ist der City Area Code von Detroit.

Die Reihe besteht aus getarnten T-Shirts, Cargo-Pants, Taschen in sämtlichen Variationen, Sweatshirts, leichten Jacken und Accessoires. Heut und hier geht’s aber weniger um die Klamotten. Somit bleiben Taschen und Accessoires. Daraus wähle man noch die Geldbörsen und schon ist man beim Herzstück dieses Beitrags angelangt.

Einleitend hab ich es bereits angeschnitten, Accessoires mit Camouflage Muster dürfen bei meinem Style so gut wie nie fehlen und bestens bin ich da mit Wallets beraten. Und Carhartt macht’s vor: Collins Neck Pouch zum Umhängen, Small Bag mit Karabiner und Platz für Zeug außer Kohle, Barnes Coin Wallet und Foster Wallet mit Ring für Schlüssel oder Chain. Nice.

(pics: carhartt-wip.com)

(pics: carhartt-wip.com)

Dass ich mich nicht selten in diverse Wiener Army Shops verirre, sollte längst kein Geheimnis mehr sein. Was ich dort so treibe, teile ich euch gelegentlich mit. Heute beleuchten wir das Ganze etwas genauer, denn es gibt den ersten Part meiner zweiteiligen Army Shop Serie. Im Fokus stehen meine Top 5 Artikel. Also jenes Zeug, wofür ich dort so mein Geld liegen lasse. Kleidung folgt im zweiten Teil.

Mein kürzlich erworbener 100 Liter Rucksack weckt nicht nur KAZ3 Erinnerungen an das Bundesheer, vielmehr löst er endlich meine museumsreife Reisetasche ab. Trolleys sind ohnehin Mainstream. Für den alltäglicheren Gebrauch muss mein Camo-Rucksack in Normaldimension herhalten, mein Gürtel ist mein ständiger Begleiter und die Patches der US Air Force pimpen bereits so manches Kleidungsstück. Schon kennen solltet ihr mein Wallet mit Umhängeschleife.

Bleibt noch zu klären, von welchen Army Shops ich hier spreche. Mein Ausstatter auf rucksack- und gürteltechnischer Ebene sitzt seit Oktober in der Zieglergasse 1, ehemals Generali Center (by the way, rest in peace GC, aber das ist eine andere Geschichte), die Aufnäher hole ich mir im transdanubischen Floridsdorf bei The Merchant und meine Geldbörse stammt von Jotex aus dem Achten.

(pics: army-shop-austria.at, jotex.at, themerchant.at)

(pics: army-shop-austria.at, jotex.at, themerchant.at)