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Wenn eine meiner Lieblingsmarken eine Kollaboration mit einer meiner Lieblingsmarken eingeht, dann finde ich das cool. So cool, dass ich auch darüber schreiben muss. Und hier dreht es sich um so ein gemeinsames Ding. Einem Ding zwischen Converse und Carhartt.

Es handelt sich um die erste Zusammenarbeit der beiden amerikanischen Brands. Als Grundlage dient die Ikone aus dem Hause Converse schlechthin, der Chuck Tayolor All Star. Und zwar die ursprüngliche Variante aus dem Jahre 1970: Chuck Taylor All Star’70 OX.

Carhartt WIP steuerte seine gebräuchlichsten Stoffe als Obermaterial bei. Einzigartig und natürlich in höchster Qualität, so wie wir es vom Arbeitsklamottenhersteller gewohnt sind. Die Kollektion entstand in mühevoller Handarbeit und die Stückzahl der Treter ist streng limitiert.

Die Reihe besteht aus insgesamt drei Schuhen, diese kommen jeweils in der Low-Variante. Ivy Green, für mich ein grünschwarzes Tigerstreifen Camouflage, Brown im Kamelton und Natural, derselbe cremeartige Farbton wie die gemeinsame Außensohle sind die Varianten.

(pics: converse.com)

Als Fan der Los Angeles Lakers mache ich aktuell eine eher unspektakuläre Zeit durch. Freundlich ausgedrückt. Wie dem auch sei, die Zeiten werden sich ändern. Gewiss. Denn die liebe Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

Mein Herz, in diesem Fall mein gelb-violettes Basketballherz, öffne ich gerne nach außen. Und als großer Befürworter der Ironie kann dies auch schon mal in Form der Charlottenburg Fakers geschehen. Diese verblüffende Ähnlichkeit.

Zu verdanken haben wir sie den Jungs und Mädels von Muschi Kreuzberg. Das Berliner Label zählt zu meinen absoluten Favoriten im T-Shirt Business. Schande über mein Haupt, dass ich mein Fakers Shirt heute erst zum zweiten Mal spazieren trage.

Dazu kombiniert gibt’s eine langweilige Jeans in ausgewaschenem grau, das 100 Waschgänge zuvor angeblich mal schwarz war. Egal. Im Vordergrund stehen die Farben. Für die gelb-violette Harmonie sorgt das Schuhwerk. Converse Weapon.

Sehnlichst erwarte ich den Zeitpunkt, ab dem es auf Facebook oder Instagram möglich sein wird, einen Begriff einzugeben und auf Basis dessen alle Postings, die dieses Wort in irgendeiner Form enthalten, für immer aus meiner Benutzeroberfläche zu verbannen. Mittlerweile stehen da zwei Dinge auf meiner Abschussliste: Yeezy und Supreme. Dieser unglaubliche Massenhype stößt bei mir bloß auf Unverständnis.

Unverständnis über einen hässlichen Schuh, für den die Kids da draußen nächtelang vor Stores campen, obwohl er inzwischen ohnehin schon von jedem zweiten Swaglord getragen wird. Und Unverständnis über maßlos überteuerte Kollaborationen, die mittlerweile im gefühlten Stundentakt releast werden und demnach ihre Besonderheit ohnehin schon längst eingebüßt haben.

Ich persönlich sehe mich als Einzelkämpfer und versuche es weitgehend zu vermeiden, wie die gehypte Masse auszusehen. Meine derzeitige Waffe: Converse Weapon. Ein Basketballschuh aus den Achtzigern, den ich seit meiner Schulzeit verehre. Ikonen wie Magic Johnson und Larry Bird rockten ihn am Parkett. Und null Hype. Der Hype ist übrigens auch ein Grund, warum ich gewisse Einser Jordans nicht mehr so gerne trage.

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Heiligabend ist zwar schon Vergangenheit, aber trotzdem nochmals fröhliche Weihnachtswünsche von meiner Seite. Die Feiertage laufen ja noch. Ich zwar weniger, da ich den Großteil meiner Zeit ziemlich verschnupft, geschwächt und somit waagrecht im Bett verbring, doch gejammert wird hier nicht. Dafür aber geschrieben. Ziemlich farbenfroh sogar.

Und den Anfang macht die Farbe der Hoffnung. Grün heißt diese bekanntlich und darf heute als Smaragdgrün in Form einer wattierten und glänzenden Oversize-Pilotenjacke ran. Diese hat es mir ziemlich angetan, gibt’s bei H&M und jetzt kommt der Clou, es ist ein Damenmodell. Shit. Schont zumindest meine Geldbörse, die ohnehin schon sehr an meinem Umzug leidet. Es sei denn, in der Übergröße haben auch große Männer Platz.

Da sich der Wiener Winter schneetechnisch nicht von seiner besten Seite zeigt, verzichten wir auf Boots und werfen uns wie im Rest des Jahres weiterhin in Sneakers. Und zwar in den gelb-violetten Converse Weapon aus den Achtzigern, seines Zeichens Schuhwerk des legendären Magic Johnson. Die Teamfarben der Lakers verleihen dem Outfit um die smaragdgrüne Jacke gleich noch mehr Flash. Wirkt angeblich anti-winterdepressiv.

(pics: amazon.de, hm.com)

(pics: amazon.de, hm.com)

Ich kann mich glücklich schätzen und stehe bei einem jener Arbeitgeber unter Vertrag, wo Anzugpflicht nicht groß geschrieben wird. Klar gibt’s auch Veranstaltungen mit strengeren Dresscodes, diese können aber eher in die Kategorie der Ausnahmefälle eingeordnet werden. Im Klartext heißt das also: Mir werden keine bösen Blicke zugeworfen, wenn ich den einen oder anderen Tag zu meinen Jeans auch mal Turnschuhe trage.

Um trotzdem noch ein gewisses Maß an Seriosität zu bewahren, führe ich zur Arbeit nicht unbedingt meine allerschrillsten Paare aus und halte auch von bunten Farbspielen Abstand. Den Fokus lege ich auf unscheinbare Töne wie Schwarz, Grau oder eine Kombo daraus. Um dies zu verdeutlichen, mein aktueller Rennstall an Office Sneakers:

Da hätte ich zunächst hohe Chucks aus schwarzem Leder am Start. Freizeittechnisch trage ich nur high, damit kann ich auch während der Arbeitszeit an meine Lieblingsgewohnheit anknüpfen. Swooshgeschädigt wie ich bin, kommen Rest und Mehrheit logischerweise aus dem Hause Nike: Ein aus hochwertigem Wildleder verarbeiteter Internationalist und – wie soll es auch anders sein – ein 1er Jordan. In der niedrigen Variante wohlgemerkt.

(pics: footlocker.de)

(pics: footlocker.de)