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Den heutigen Beitrag widme ich einem Künstler aus der Szene der Electronic Dance Music, der jeden von euch ein Begriff sein sollte. Auch wenn euch dieses Genre noch so fremd erscheint. Womöglich polarisiert kein anderer DJ und Producer mehr als dieser Mann. Tatsache ist aber, er zählt zu den ganz Großen im Business.

David Guetta. In wenigen Wochen feiert der stets lächelnde Franzose sein 50-jähriges Bestandsjubiläum auf unserer Erde und zeigt sich keineswegs müde. Denn heuer veröffentlichte der zweifache Grammy-Gewinner bereits Studioalbum Nummer sieben.

Offiziell als Fan outete ich mich nachdem ich David zum ersten Mal live auf der Bühne im Rahmen des Ultra Music Festivals erlebte. Die positivste Überraschung überhaupt. Denn auch ich ließ mich zunächst von seinen Gegnern beeinflussen. Diese verzeihen ihm die Vorreiterrolle in der Kommerzialisierung der elektronischen Musik bis heute nicht.



Meine Damen und Herren, darf ich vorstellen? Meine kleine Playlist des Monats August:

Mit Armin van Buuren, Sunnery James und Ryan Marciano. Sie vergöttern dich. Du bist sexy. Feuer, ihr Begehren, sie wollen mehr. Von dir. Wer auch immer du bist.

Und Kaaze, einem aufstrebenden schwedischen Künstler aus dem Hause Revealed Recordings. Er lässt es mit Triplet ganz nach meinem Geschmack krachen.

Nicht fehlen darf Steve Angello. Mit Rejoice releaste er einen ersten Track seines zweiten Albums. Nummer eins für mich eines der besten EDM Alben. Die Latte liegt hoch.

Tiësto und Sevenn schließen die Runde mit einem visuellen Meisterwerk ab. Und jeder Menge akustischem BOOM, BOOM, BOOM. Und BOOM.

Ein Fest für Freunde der elektronischen Tanzmusik. Ein Trauerspiel für all ihre Feinde.




Letztes Wochenende verbrachte ich wie vor einiger Zeit angekündigt in Amsterdam. Grund für den Trip: Sensation. Ein EDM Event in der Amsterdam Arena. Angetreten sind wir die Reise zu fünft, nach Hause gekommen sind wir ebenfalls zu fünft. Jeder hat das Wochenende somit überlebt. Soviel vorweggenommen.

Nein. Klingt alles viel dramatischer als es war. Nicht einmal Grünzeug wurde konsumiert. Weder in Tüten-, noch in Keksform. Letzteres hätte mich schon gereizt, nur am Freitag kam mir ein übermäßiger Biergenuss in den Weg, danach wäre ich vermutlich gestorben und Samstag wollte ich meine Konzertfähigkeit nicht auf das Spiel setzen. Sonntag war nur Heimreise.

Alles in allem ein lustiger Trip. Sensation war gut, Axwell Ingrosso, einen betrunkenen Hardwell und Tiesto als unangekündigten Special Guest erlebt. Nette Show und ausnahmsweise mal ganz in weiß. Auch die Stadt mit ihren Kanälen, schmalen, schiefen Häusern und Schaufenstern hat ihren Charme. Und gehaust haben wir in einer Jugendherberge. Wie einst auf Sommersportwoche.

Am 8. Juli wird’s weiß. Und zwar in der Amsterdam Arena und wohin das Auge reicht. Unter dem Motto The Final wird Sensation nach 17 Jahren zum allerletzten Mal in der niederländischen Hauptstadt eingeleitet. Mit Hardwell und Axwell Ingrosso.

Sensation, eine jährliche Electronic Dance Music Veranstaltung in mehreren Ländern, deren Startschuss eben in Amsterdam erfolgt, hat eine Besonderheit. Und zwar der einleitend bereits angespielte und komplett weiße Dress Code.

Dieser schwirrt wie oft bereits Wochen zuvor in meinem Hirn herum und steht auch schon fest. Ich beginne oben, wo die Auswahl nicht groß war: Ein simples T-Shirt. In der Mitte: Kurze Jeans. Etwas zerstört. Und unten: 4er Jordans.

Sensation sehe ich als persönlichen Ausklang meiner EDM-Festivalreisen. Wurden diese Feste stets mehrtägig gefeiert, kommt das eintägige Event meinem fortschreitenden Alter nur zugute. Im nächsten Jahr dann nulltägig.

(pics: footlocker.com, hm.com)

Jahreswechsel wichtig oder unwichtig, meine Tradition werd ich hier dennoch aufrechterhalten und das vergangene Jahr musikalisch revue passieren lassen. Etwas später als in den Jahren zuvor, wohl zurückzuführen auf meine geänderte Neujahrssichtweise, findet ihr nachfolgend in gewohnter Manier eine Auswahl meiner Lieblingstracks der letzten zwölf Monate.

Diesmal aber beschränkt sich das Spiel auf ein einziges Musikgenre: EDM. Meine persönliche Hörtendenz geht mehr und mehr in Richtung Rap und um meine zweite Liebe, die elektronische Musik, nicht vollkommen zu benachteiligen oder womöglich bald aussterben zu lassen, wird sie hier und heute in ihrem vollen Glanz zelebriert. Mit euch.

Diese Songs sind an Erinnerungen geknüpft. Erinnerungen an gute Momente und spezielle Gefühlslagen. Allesamt aus 2016 und hauptsächlich aus der ersten Jahreshälfte bis in den Sommer rein. Ab dann ging es für mich back to the roots. Zurück zum guten alten Rap. Aber jetzt ist EDM angesagt. Play drücken und abtauchen in die Beats meines 2016.