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„I tried so hard and got so far. But in the end it doesn’t even matter. I had to fall to lose it all. But in the end it doesn’t even matter.“ Chester Bennington. Geboren am 20. März 1976. Gestorben am 20. Juli 2017.

Der Frontmann von Linkin Park litt an schweren Depressionen, wählte den Freitod. Er entschied sich gegen das Leben. Er wollte es so. Und ist jetzt glücklich. Hoffentlich. Zumindest ist er aber dort, wo er hin wollte.

Mit Rock konnte ich in nie etwas anfangen. Linkin Park stellte in meiner Jugend eine Art Ausnahme dar. Somit widme ich Chester und seiner unvergesslichen Stimme diesen Beitrag. Was bleibt, sind Hörproben und ein Graffiti von Lush Sux beim MQ. Rest in peace.



…des kurzen 20. Jahrhunderts. Der Titel einer Ausstellung, deren Fokus auf ein trauriges Thema gerichtet ist. Auf den ersten Weltkrieg und dessen Spuren in der Gegenwart. Auch wenn die Erinnerungen an diese Zeit wahrlich unschön sind, Konfrontation mit der Geschichte unseres Landes und Reflexion sind wichtig. Und Kriege sind aktueller denn je. Leider.

26 Künstlerinnen und Künstler (nach einer langen Nacht besteht erhöhtes Risiko, dass ich mich hier verzählt habe) nehmen uns mit ihren zeitgenössisch in Szene gesetzten Exponaten auf eine Reise der Verdeutlichung mit. Fragen nach der Bedeutung dieses Zeitabschnittes, nach der Möglichkeit, Erinnerungsstücke künstlerisch darzustellen und der Wirklichkeit im Kontext zum eigenen Wissensstand über die Geschehnisse dieses Krieges wird nachgegangen.

Meinen Horizont konnte ich erweitern. Sowohl kulturell als auch historisch. Die Rolle des Gaskriegs im ersten Weltkrieg war mir bis dato gänzlich unbekannt. Chlorgas kostete Tausende Soldaten das Leben. Schockierende Objekte erinnern daran und wiesen mich darauf hin. Die Ausstellung findet bis einschließlich 16. August im freiraum quartier21 des Museumsquartiers statt.

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Letzten Donnerstag fand die Eröffnungsfeier der Destination Wien 2015 in der Kunsthalle Wien statt. Ab dem Folgetag standen dann die Türen für alle Fans zeitgenössischer Wiener Kunst offen. Und das tun sie natürlich noch länger. Die Ausstellung endet am 31. Mai.

Die zu bestaunenden Werke der knapp 70 Künstlerinnen und Künstler unterscheiden sich vor allem in der Auswahl des verwendeten Mediums und ihrer Materialinstallation. Pigmentdruck, HD-Video, Öl oder Acryl auf Leinen, Inkjet-Druck auf Seidenpapier, Fotografie, Skulpturen aus Holz, Draht, Stahl oder Spanplatten. Alleine diese wenigen Stichproben deuten auf die enorme Vielfalt hin.

So unterschiedlich die künstlerischen Ideen auch sein mögen, eines haben alle ausgewählten Positionen gemeinsam: Wien. Und in Summe ein großes Ganzes, ein perfekt aufeinander abgestimmtes Zusammenspiel.

Hier folgt jetzt noch ein visueller Appetizer meinerseits und wie gesagt, bis Ende Mai habt ihr die Chance, euch die Objekte der Begierde selbst reinzuziehen.

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Leute, heute (reimt sich, haha) und morgen, also am 16. und 17. April, nur damit keine Missverständnisse auftreten, gibt es eine Premiere in Wien. Zum ersten Mal findet nämlich das Electric Spring Festival statt. Abspielen wird sich das Spektakel im MuseumsQuartier und ja, der Eintritt ist frei.

Heimische Künstler aus der Elektronik-Szene samt Ausprägungen werden das Gelände ordentlich einheizen und hoffentlich gute Stimmung bis tief in die Nacht oder früh in den Morgen verbreiten. Heute geht’s ab 20 Uhr los, morgen dann schon etwas früher ab 19:30 Uhr. Und wie es sich für ein anständiges Festival gehört, spielt sich das Ganze auf mehreren Stages ab.

Diese verteilen sich auf Haupthof, Foyer der Kunsthalle, Hofstallungen des mumok und Café Leopold, wo Living Waterfalls, Nazar, Etepetete, Patrick Pulsinger, Colostrum, Loretta Who, Konea Ra, Austrian Apparel, Irieology, Ankathie Koi, Johann Sebastian Bass, Joja, Julian und Der Fux, The Unused Word, Gods, Elektro Guzzi, Ogris Debris, Antonia & Kidkut, Leyya, Mynth, Hanna & Dizzy, Pezo Fox und Zuzee auftreten bzw. auflegen werden.

Wir dürfen gespannt sein.

(pic: facebook.com/electricspringvienna)

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Ja, ich bin ein Chaot. Und was für einer. Ein Blick auf meinen Schreibtisch oder Schlafzimmerboden reicht und jeder von euch weiß sofort, was los ist. Auch meine Geldscheine sind unverkennbar. Die können noch so frisch aus dem Geldautomat sein, sobald ich sie in die Finger bzw. Hosentasche bekomme, ist Schluss mit glattgebügelter Oberfläche.
 
Um Leuten wie mir womöglich vorzubeugen, haben die italienischen Designexperten von palomar nun ganz spezielle Stadtpläne kreiert. Pläne zum Zerknittern nämlich. Sie nennen sich Crumpled City Maps, messen im aufgeschlagenen Zustand 87 mal 58 Zentimeter, wiegen nur 21 Gramm und sind nicht nur extrem widerstandsfähig, sondern auch wasserfest und soft.
 
Supercoole und nebenbei praktische Dinger, die euch bestens durch urbane Abenteuer im Großstadtdschungel führen. Und ideal für Typen wie mich, die’s nicht so mit der Ordnung haben. Gibt’s von unzähligen Städten, darunter unser wunderschönes Wien und zu meinem großen Glück auch Berlin, wo ich Ende März erstmals ein paar Tage verbringen werde. Die Karte muss also ran. Unbedingt. PS: Im MQ Point erhältlich.

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