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La storia di un grande amore. Ziemlich zweideutig in meinem Fall. Zum einen logischerweise auf Juventus Turin bezogen. Zum anderen bin ich bekennender Trikotträger. Jersey Love nenne ich das. Heute mit dem brandneuen Juve Ausweichtrikot für die bevorstehende Saison. Entworfen wurde das Meisterwerk von den Fans.

Ohne Zweifel und zu zögern musste ich dieses Teil haben. Ein wahr gewordener Traum in Olivgrün. Die Brust wird geziert von schwarz-weißer Tradition, widersprüchlich zum sich ebenfalls dort befindlichen neuen Logo. Gewiss gewöhnungsbedürftig. Es dauerte lange. Aber Einfachheit ist und bleibt zumeist auch Schönheit.

Darüber schweben drei goldene Sterne. Jeder von ihnen symbolisiert zehn gewonnene Meisterschaften. Dazu trage ich Einser Jordans im selbsterklärenden Colorway. Schwarz-weiß also auch am Fuß. Nicht nur auf der Brust. Und im Herzen sowieso. Einziger Schönheitsfehler: Die drei berühmten Streifen.

Schon lange habe ich Camouflage keinen Beitrag mehr gewidmet. Und noch viel länger nicht meiner hochfavorisierten Wüstentarnung. Bekanntlich ist die Zeit des Sommers mittlerweile auch die Zeit der Affenhitze. Und seit jeher die Zeit der kurzen Hosen.

95 Prozent meiner Shorts stammen direkt aus dem Army Shop. Bedeutet: Funktionalität, bestmögliches Preis-Leistungs-Verhältnis, ewige Lebensdauer und unmöglich zu überbietende Designs.

Als Kulisse meiner kopflosen Selbstablichtung diente diesmal die Albertina. Ein künstlerischer Schachzug, der nicht von Ungefähr kommt. Denn Tarnmuster stellen für mich persönlich immer auch Kunstwerke da.

Zu den gelobten Wüstenshorts wählte ich ein simples schwarzes T-Shirt und das gewohnte Schuhwerk aus dem Hause Jordan. Diesmal in den Teamfarben der Chicago Bulls. Und auch meine Tattoos haben was davon. Von den kurzen Hosen.

Am Freitag war der erste Tag, an dem in Teilen Österreichs die 30-Grad-Marke erreicht wurde. Und ich leider nicht in der Sonne. Vielmehr im Auto und quer durch das Land unterwegs. Beruflich. Nicht nehmen ließ ich mir einen Zwischenstopp am Heimweg. Nach getaner Pflicht und Nahe Linz. Bei einem Army Shop, der mir bereits öfter auffiel.

Ich wurde fündig. Eine kurze Hose im Tigerstreifen Camouflage. Unlängst habe ich über diese Form von Tarnmuster geschrieben. Nun kann ich die schwarzen Streifen auf grünem Background endlich tragen und obendrein Sonnenstrahlen genießen. Doch mein erstes Outfit ist zwiespältig. Sind es nämlich nicht ausschließlich meine Shorts, die hier rausstechen.

Ebenfalls in die Augen springen euch mein Dez Bryant Jersey der Dallas Cowboys und meine Dunks als perfekte Teamfarbenkombo an den Füßen. Blauweiß zu schwarzgrün. Ein verwirrendes Spiel für die Augen. Ein nicht definierbarer Fokus. Durchaus gewagt. Möglicherweise zu viel des Guten. Oder einfach nur gut. Jedenfalls mag ich Kontroverse.

Am 8. Juli wird’s weiß. Und zwar in der Amsterdam Arena und wohin das Auge reicht. Unter dem Motto The Final wird Sensation nach 17 Jahren zum allerletzten Mal in der niederländischen Hauptstadt eingeleitet. Mit Hardwell und Axwell Ingrosso.

Sensation, eine jährliche Electronic Dance Music Veranstaltung in mehreren Ländern, deren Startschuss eben in Amsterdam erfolgt, hat eine Besonderheit. Und zwar der einleitend bereits angespielte und komplett weiße Dress Code.

Dieser schwirrt wie oft bereits Wochen zuvor in meinem Hirn herum und steht auch schon fest. Ich beginne oben, wo die Auswahl nicht groß war: Ein simples T-Shirt. In der Mitte: Kurze Jeans. Etwas zerstört. Und unten: 4er Jordans.

Sensation sehe ich als persönlichen Ausklang meiner EDM-Festivalreisen. Wurden diese Feste stets mehrtägig gefeiert, kommt das eintägige Event meinem fortschreitenden Alter nur zugute. Im nächsten Jahr dann nulltägig.

(pics: footlocker.com, hm.com)

Den Großteil meines Camo-Zeugs kaufe ich in Army Shops. Direkt an der Quelle quasi. Ihr wisst. Preise okay, unzerstörbar und völlig authentisch. Jetzt kommt das Aber. Es handelt sich um Uniformen. Heißt, dass da draußen nicht nur ich damit herumlaufe. Individualisierung muss also her. Um die Authentizität aufrechtzuerhalten, am besten ebenfalls direkt aus dem Army Shop.

Und zwar mit originalen Militärabzeichen zum Aufnähen. Gesagt, getan. Nur liegt das Ganze mittlerweile eineinhalb Jahre in der Vergangenheit. Danach folgte der Nähauftrag an meine Mama. Wirklich ernst genommen wurde dieser erst vor einigen Wochen. Als ich zornig feststellen musste, dass mein Tarnhemd immer noch nackt im Kasten lag.

Nun aber dürft ihr mich Tomcatter nennen. Das Strike Fighter Squadron 31 mit Felix The Cat im Logo flog in den Neunzigern die populäre F-14 Tomcat. Daher. Mittlerweile aber umgerüstet auf die hochmoderne F/A-18E Super Hornet. Dazu trag ich ein Corporal Abzeichen. Und wer findet den Fehler? Die Tomcatters gehören zur US Navy, nicht zur US Air Force. Unikater geht’s nicht.