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Seit knapp zwei Jahren können unsere Freunde aus dem Ami-Land nun schon Gebrauch von der Nike SNEAKRS App machen. Seit kurzem kommen endlich auch wir Europäer in den Genuss dieser Anwendung für Turnschuhverrückte.

Die Gratis-App hält euch hinsichtlich Nike Neuerscheinungen am Laufenden, ihr könnt sogar punktuell alarmiert werden, Schuhe direkt mit der App bestellen, an Gewinnspielen limitierter Auflagen teilnehmen oder Stories zu sämtlichen Modellen bekommen.

Der Mehrwert der App ist für mich noch nicht ganz ersichtlich. Bis dato bin ich sowohl was Bestellungen von Releases betrifft, als auch die Information, wann etwas releast wird, ganz gut mit der Nike Webseite gefahren. Aber vielleicht gewinn ich jetzt ja mal was.

(pics: © Nike)

Ich nehme nun einfach den Schuhkollaborationsflow aus dem letzten Beitrag mit und schreibe hier bunt und munter weiter. Bunt trifft es gut, schließlich handelt es sich um die Peanuts, die plötzlich auf den gängigsten Modellen von Vans auftauchen. Munter trifft es hingegen weniger gut. Es ist viertel 2 Uhr in der Nacht.

Als Kind war ich Riesenfan der Peanuts. Vor allem von Snoopy. Und Woodstock, diesem gelben Viech. Mittlerweile weiß ich ja, dass es ein Vogel sein soll. Früher rätselte ich während jeder Folge, die im TV lief. Aber gut, der große David kennt sich jetzt aus. Besser spät als nie. Komisch fand ich hingegen all diese Kinder. Charlie Brown, Linus, Peppermint Patty und wie sie alle hießen.

Ob mir sympathisch oder nicht, Vans war’s herzlichst egal. Und so finden sich sämtliche Charaktere auf insgesamt 71 Artikeln der Vans x Peanuts Kollektion wieder. Auf den Sneakers Old Skool, Sk8-Hi, Authentic und Classic Slip-On sowie auf verschiedenen Kleidungsoberteilen, Socken, Caps, Beanies, Rucksäcken, Schlapfen und Geldbörsen.

(pics: vans.at)

Wenn eine meiner Lieblingsmarken eine Kollaboration mit einer meiner Lieblingsmarken eingeht, dann finde ich das cool. So cool, dass ich auch darüber schreiben muss. Und hier dreht es sich um so ein gemeinsames Ding. Einem Ding zwischen Converse und Carhartt.

Es handelt sich um die erste Zusammenarbeit der beiden amerikanischen Brands. Als Grundlage dient die Ikone aus dem Hause Converse schlechthin, der Chuck Tayolor All Star. Und zwar die ursprüngliche Variante aus dem Jahre 1970: Chuck Taylor All Star’70 OX.

Carhartt WIP steuerte seine gebräuchlichsten Stoffe als Obermaterial bei. Einzigartig und natürlich in höchster Qualität, so wie wir es vom Arbeitsklamottenhersteller gewohnt sind. Die Kollektion entstand in mühevoller Handarbeit und die Stückzahl der Treter ist streng limitiert.

Die Reihe besteht aus insgesamt drei Schuhen, diese kommen jeweils in der Low-Variante. Ivy Green, für mich ein grünschwarzes Tigerstreifen Camouflage, Brown im Kamelton und Natural, derselbe cremeartige Farbton wie die gemeinsame Außensohle sind die Varianten.

(pics: converse.com)

Sehnlichst erwarte ich den Zeitpunkt, ab dem es auf Facebook oder Instagram möglich sein wird, einen Begriff einzugeben und auf Basis dessen alle Postings, die dieses Wort in irgendeiner Form enthalten, für immer aus meiner Benutzeroberfläche zu verbannen. Mittlerweile stehen da zwei Dinge auf meiner Abschussliste: Yeezy und Supreme. Dieser unglaubliche Massenhype stößt bei mir bloß auf Unverständnis.

Unverständnis über einen hässlichen Schuh, für den die Kids da draußen nächtelang vor Stores campen, obwohl er inzwischen ohnehin schon von jedem zweiten Swaglord getragen wird. Und Unverständnis über maßlos überteuerte Kollaborationen, die mittlerweile im gefühlten Stundentakt releast werden und demnach ihre Besonderheit ohnehin schon längst eingebüßt haben.

Ich persönlich sehe mich als Einzelkämpfer und versuche es weitgehend zu vermeiden, wie die gehypte Masse auszusehen. Meine derzeitige Waffe: Converse Weapon. Ein Basketballschuh aus den Achtzigern, den ich seit meiner Schulzeit verehre. Ikonen wie Magic Johnson und Larry Bird rockten ihn am Parkett. Und null Hype. Der Hype ist übrigens auch ein Grund, warum ich gewisse Einser Jordans nicht mehr so gerne trage.

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Über drei Jahre ist es inzwischen her, dass ich den Beitrag Sneakers Guide Vienna online gestellt habe. Mit Abstand der meistgeklickte Artikel auf besenstil. Täglich wird er über Suchmaschinen geöffnet. Und hoffentlich auch gelesen. Dazwischen gab es mal ein Update in Form von Part 2, aber Wien schläft nicht in Sachen Sneakers. Es hat sich wieder einiges getan in der Sneaker Shop Szene.

Nike Vienna ist mit dem Umbau des Generali Centers für immer von der Bildfläche verschwunden, Snipes auf der Mahü hat vor kurzem einen Standortwechsel durchgeführt. Ebenso Kings 92, ehemals Street Fever, ich habe unlängst berichtet. Wien bekam auch einen Solebox und ich habe mit Art & Style so etwas wie ein Converse Paradies entdeckt.

Somit folgt jetzt kein Part 3, sondern der Entschluss, den ersten Teil von nun an bei jedem Anlass auf den aktuellen Stand zu bringen. Schließlich hängt das gute Suchmaschinen Ranking am Beitrag selbst und meiner Statistik zufolge hat im Beitrag selten jemand auf den Part 2 Link gedrückt. Und ich kann keinesfalls zulassen, weiterhin Leute in Stores zu lotsen, die gar nicht mehr existieren. Hier geht’s lang: Sneakers Guide Vienna

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